Die Berufungsfabrik, eine interaktive, erlebnisorientierte Ausstellung auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg, hat ab jetzt ihre Tore geöffnet.

Die Ausstellung beschreibt – ausgehend vom Verhältnis von Berufung und Beruf bei Martin Luther – einen Weg durch die heutige Arbeitswelt und lädt zu Entdeckungen ein, die entlang der Aktualisierungen des reformatorischen Berufsverständnisses gemacht werden können.

Die Berufungsfabrik nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf einen Weg, spricht sie emotional an. An den sechs Stationen der Ausstellung geht es darum, sich selber als Teil der Arbeitswelt wiederzufinden, angeregt durch Fragen wie: Was machst du in deinem Beruf? Wo liegt deine Verantwortung? Bist du berufen? Darüber hinaus geht es um Rahmenbedingungen guter Arbeit und Fragen der Führung. Aktivitäten und Spiele laden zum Ausprobieren und Handeln ein. Am Ziel sind die Besucherinnen und Besucher ermutigt, ihre Berufung zu ergreifen, Verantwortung und Solidarität zu leben.

Das Sozialwissenschaftliche Institut realisiert diese Präsenz auf der Weltausstellung Reformation zusammen mit seinen Kooperationspartnern: dem „Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik“, dem „Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt e.V. (KWA)“, der „Hans-Böckler-Stiftung“ und der „Stiftung Sozialer Protestantismus“

Informationen rund um „Die Berufungsfabrik“:

Ort: Zwischen Schlossstraße 10 (Eingang Weber-Haus) und Wallstraße (Luthergarten) befindet sich der Ausstellungs-Pavillon mit einer Fläche von 200qm

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag jeweils 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Zeit vom 17. Juni bis zum 10. September 2017

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier

www.berufungsfabrik.de

 

Fotos: (c) KWA

Axel Braßler

Axel Braßler

Geschäftsführer bei Ev. Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt
Axel Braßler
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