Deutsch-französischer Studientag in Strasbourg

Der Populismus ist eine Strategie, die die Institutionen umgeht, analysiert 2014 Marc-Olivier Padis, ehemaliger Chefredakteur der Zeitschrift Esprit und Forscher beim Think Tank Terra Nova mit Schwerpunkt Entwicklung internationaler Beziehungen. Er stützt sich dabei auf die Analyse der Soziologie des Wahlverhaltens von Arbeitern und katholischen Christen sowie der Wähler-Geographie (in stadtnahen Gebieten). Der Philosoph Jean-Pierre Rosa fragt hingegen, wer dieses „Volk“ genau ist, das so oft von den Populisten bemüht wird. Der Volks-Souverän ist vielfältig und man weiß nicht wirklich, wer er ist. Es ist nicht wirklich faßbar und amorph, „unsichtbar“ (Pierre Rosanvallon), aufgrund der Auflösung von gesellschaftlichen Klassen und Kategorien. Dies führt leicht zur Rede davon, daß die „politischen Parteien alles an sich reißen“. Der Studientag möchte diese verschiedenen Ebenen ansprechen und über den Begriff des « Volks » nachdenken.

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Angela Haubrich

Angela Haubrich

Teamassistentin bei Evangelischer Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt (KWA)
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Angela Haubrich