aus dem KDA Bremen:

Wohin mit „Leib und Seele“ in der flexiblen neuen Arbeitswelt? Eine Gesprächsrunde mit den Herausgeberinnen und AutorInnen der Buchneuerscheinung „Andere Sichtweisen auf Subjektivität“
Einführung/Abschluss: Eva Senghaas-Knobloch (Uni Bremen) und Fritz Böhle (Uni Augsburg und Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München)
Moderation: Birgit Volmerg (Uni Bremen)
Die Dialogveranstaltung mit einem AutorInnenteam der Arbeitsforschung u.a. aus Bremen, Frankfurt und München befasst sich mit grundlegenden Fragen darüber, worauf es heute ankommt, wenn es um humane, menschengerechte Arbeit geht:
Reicht es noch aus, sich für Selbstbestimmung am Arbeitsplatz stark zu machen, wenn neue Beschäftigungsformen, Managementkonzepte und Digitalisierung ohnehin Selbstoptimierung verlangen? Wo bleibt das Erfahrungswissen in der körperlosen neuen Arbeitswelt?
Was tun, wenn die Individualisierung die kollegiale Solidarität am Arbeitsplatz zu untergraben droht? Und was, wenn der „Arbeitsgegenstand“ ein Mensch ist, wie in der Pflege?
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Arbeitswelt der Gegenwart interessieren. Ihr liegt der von Fritz Böhle und Eva Senghaas-Knobloch herausgegebene Band zugrunde: Andere Sichtweisen auf Subjektivität. Impulse für kritische Arbeitsforschung. Wiesbaden 2019
Wann: Donnerstag, 20. Februar 2020, 18-20.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)
Wo: forum Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen

Eine Veranstaltung der Autor*innen mit KDA (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Bremen) und Evangelischem Bildungswerk Bremen.

Bild von: Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay.