Halbtagstagung der Evangelischen Akademie Baden
Online 09.07.21, 15.00-19.00

Billiges Geld, Segen oder Fluch? Seit der Finanzkrise von 2008 versorgt die Europäische Zentralbank die Geschäftsbanken und Staaten der Eurozone mit billigem Geld. Die Staatsschulden wachsen, große Sparguthaben werden mit Negativzinsen belastet, Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger werden an der Börse angelegt, ohne dass die Investitionen in der Realwirtschaft dadurch steigen. Die Entkoppelung von Finanz- und Realwirtschaft schreitet weiter voran.
Zugleich berührt diese Geldpolitik das Werteverständnis der Gesellschaft von einem ausgeglichenen Haushalt, vom Wert des Sparens, von einer angemessenen Relation zwischen angelegtem Geld und Erträgen, aber auch vom Sinn des Konsumverzichts als Investition in die Zukunft. Die Situation wirkt unüberschaubar.

Braucht es im Blick auf Geldpolitik für Politik und Gesellschaft heute neue Paradigmen, weil die alten ausgedient haben?
Es wirken mit:

Dr. Beat Weber, Ökonom in der internationalen Abteilung der Oesterreichischen Nationalbank
Malte Flachmeyer,
M.A. «Ökonomische und Soziologische Studien», Forschung und Lehre an der Universität Basel zu Zentralbanken und Finanzmärkten aus soziologischer Perspektive
Mike Booken, Diplomierter Bankbetriebswirt, Direktor Nachhaltige Geldanlagen & Wertpapiere
Prof. Dr. Georg Lämmlin, Theologe, Direktor Sozialwissenschaftliches Institut der EKD

Zur Veranstaltungsseite: https://www.ev-akademie-baden.de/veranstaltungen-2/detail/termin-seite/id/375343-billiges-geld-segen-oder-fluch/?vt=1

Die Anmeldung wird erbeten bis zum 06. Juli bei kda.freiburg@ekiba.de

Kontakt:
Andreas Bordne, Wirtschafts- und Sozialpfarrer des KDA Baden, andreas.bordne@ekiba.de

Andreas Bordne
Wirtschafts-und Sozialpfarrer
KDA Südbaden
0721 9175 40

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