Am Vorabend des Welttages für menschenwürdige Arbeit lädt der KDA der Nordkirche gemeinsam mit weiteren Partnern zur Diskussionsveranstaltung über Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie und den (möglichen) Einfluss von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein.

Als Diskussionspartner und-partnerin dabei:

Dr. Susanne Uhl, Leiterin des Hauptstadtbüros der Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten)

Piotr Mazurek, Berater für Beschäftigte in der Fleischindustrie der DGB-Beratungsstelle Faire Mobilität

Armin Valet, Experte für Ernährung und Verbraucherfragen bei der Verbraucherzentrale Hamburg

Dr. Jan Menkhaus, Referent für Landwirtschaft und Ernährung beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche

Moderation: Burkhard Plemper, Journalist.

Mit den Coronaausbrüchen in der Fleischindustrie 2020 wurden die dort herrschenden schlechten Arbeitsbedingungen bundesweit bekannt. Seit Januar 2021 gilt nun das Arbeitsschutzkontrollgesetz. Es soll die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie verbessern. Wirkt es?

Und welchen Beitrag können Veränderungen beim Einkaufsverhalten und der Ernährung durch Verbraucherinnen und Verbraucher leisten?

Viele Menschen reduzieren bereits ihren Fleischkonsum oder greifen auf Fleischalternativen und Ersatzprodukte zurück. Wie reagiert die Fleischindustrie darauf?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die unter dem Titel:

„Von den zwei Enden der Wurst“ – Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie und die Macht der Verbraucher*innen“

am Mittwoch, den 06.10., 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr,

im Schorsch im IFZ

Rostocker Str. 7 ,20099 Hamburg

stattfindet.

Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung unter anmeldung@kda.nordkirche.de unbedingt erforderlich. Es gilt die 3G-Regel

Weitere Informationen: heike.riemann@kda.nordkirche.de

Den Flyer zu der Veranstaltung finden Sie hier.

* Im Veranstalterbündnis Hamburg! Gerechte Stadt engagieren sich gemeinsam der ev.-luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, das Diakonische Werk Hamburg, das Diakonische Werk des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein; der Caritasverband Hamburg; das Rauhe Haus/Fachhochschule für soziale Arbeit, Hinz & Kunzt und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt.

Der „Welttag der menschenwürdigen Arbeit“ wurde erstmalig 2008 begangen und wurde vom Internationalen Gewerkschaftsbund initiiert. Seitdem finden jährlich Veranstaltungen in den verschiedensten Ländern statt, die auf schlechte, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen aufmerksam machen.

Heike Riemann
KDA der Evangelisch-Lutherischen Kirche
in Norddeutschland
Referentin, Regionsverantwortliche Hamburg

Hölertwiete 5 | 21073 Hamburg
Tel.: 040 519000942
E-Mail