PERSPEKTIEFE 63: Mobilität: Herausforderung für Gegenwart und Zukunft

Lasst euch bewegen …!

Mobi­li­tät beschreibt die Bewegung von Menschen und Dingen in Räumen. Auch wenn der Begriff der Mili­tär­spra­che des 18. Jahr­hun­derts ent­stammt („mobile“ im Sinne von „ein­satz­be­reit“), wird Mobi­li­tät heute meist als phy­si­sche, psy­chi­sche oder soziale „Beweg­lich­keit“ defi­niert. Mit solch einer Beweg­lich­keit ist ja eigent­lich etwas Posi­ti­ves ver­bun­den. Von Gelen­kig­keit, einer raschen Auf­fas­sungs­gabe ist dann ebenso die Rede, wie von der Fähig­keit, sich gut und schnell auf andere Personen ein­zu­stel­len.

Im ver­kehrs­tech­ni­schen Kontext ist sie heute ein Problem! Denn der Verkehr, egal ob auf der Straße, in der Luft oder im Wasser, ist nicht nur sinnvoll und nützlich, sondern auch schäd­lich, da er neben kli­ma­schäd­li­chem CO2 auch eine Viel­Mo­bi­li­tät: Her­aus­for­de­rung für Gegen­wart und Zukunft zahl anderer Sub­stan­zen frei­setzt (z. B. Ruß, Fein­staub, Schwe­fel­di­oxid, Stick­oxide und Koh­len­was­ser­stoffe). Vor dem Hin­ter­grund des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­dels sind daher kluge Ideen gefragt, die zu mehr Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit im Verkehr führen, ohne dass Regionen abge­hängt oder Menschen frus­triert werden. Das gilt auch für die EKHN. Denn als Flä­chen­kir­che ist sie eine sehr mobile Kirche! Grund genug also dem Thema Mobi­li­tät in einer per­spek­tiefe nach­zu­ge­hen.

Ich wünsche Ihnen eine inter­es­sante Lektüre,

Ihr Chris­tian Schwindt.

 

Perspektiefe63

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