Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen

BVEA e.V.

Der BVEA – Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V.  ist die bundesweite Interessenvertretung aller Evangelischen Arbeitnehmerbewegungen oder Arbeitnehmerschaften in Deutschland. Der Verband steht in der Tradition der Evangelischen Arbeitervereine, die vor über hundert Jahren entstanden und vorwiegend ehrenamtlich arbeiten.

Der BVEA e.V. versteht sich als politisch neutral und tritt im Rahmen der sozialen Selbstverwaltung und der Sozialversicherungsträger in einem Zusammenschluss in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA), gemeinsam mit den katholischen Vertretern, Katholische Arbeiterbewegung (KAB) und Kolping, bei den alle sechs Jahren stattfindenden Sozialwahlen an.

Organisation und Arbeisweise

  • Der Bundesverband stellt ca. 100 ehrenamtliche Arbeits-, Finanz- und Sozialrichter und sieht seine Aufgabe in der Umsetzung der evangelischen Sozialethik im Wirtschaftsleben.
  • Daneben ist die politische Einflussnahme auf Gesetzesvorhaben und der Meinungsaustausch mit gesellschaftlich relevanten Gruppen vorrangige Aufgabe.
  • Seit 2014 findet unter dem Dach des KWA alle 2 Jahre ein Arbeitnehmenden-Fachtag zu sozialpolitischen und gesellschaftsrelevanten Themen statt.

Themen und Ziele

  • Ziel ist, sozialen und ethischen Vorstellungen evangelischer Christen bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen Gewicht zu verleihen. Dies ist ein Weg, die Arbeitnehmer*innen in die Lage zu versetzen, gesellschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge zu verstehen und aktiv an deren Veränderung teilzunehmen.

BVEA-Vorsitzende

Bernhard Dausend

Stellv. Vorstandsvorsitzender KWA
Vorstandsvorsitzender BVEA
T
elefon: 08431 56151
E-Mail

Rudi Krause
Stellv. Vorstandsvorsitzender BVEA

Tel.: 0172/2738231
E-Mail

Evangelisch! Wertvoll! Gut!

Sozialwahlen alle sechs Jahre

„Als Christen übernehmen wir Verantwortung für den Sozialstaat. […] Wir wollen eine solidarische Gesellschaft und setzen uns für die Weiterentwicklung der Selbstverwaltung bei den gesetzlichen Sozialversicherungsträgern und anderen gesellschaftspolitischen Einrichtungen ein. […] Wir sind davon überzeugt, dass die soziale Selbstverwaltung ein hohes gesellschaftliches Gut darstellt, welches bewahrt, weiterentwickelt und gestärkt werden muss.“

Kein Wahlkampf gegen den Sonntag!

Gewerkschaften und kirchliche Verbände gemeinsam gegen die Angriffe auf den arbeitsfreien Sonntag.
Die Allianz für den freien Sonntag, zu der sich die Gewerkschaft ver.di sowie katholische und evangelische Arbeitnehmerorganisationen zusammengeschlossen haben, warnt vor einem neuen Angriff auf den grundgesetzlich garantierten Schutz des arbeitsfreien Sonntags. Anlass sind das von der CSU vorgestellte Programm zur Bundestagswahl sowie Reaktionen der Parteien auf Fragen der Allianz.

Allianz für den freien Sonntag im Gespräch mit Gabriele Hiller-Ohm (SPD)

Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, hat sich am 27. Juli 2021 per Videokonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern der „Allianz für den freien Sonntag“ ausgetauscht. Dabei bekräftigte Frau Hiller-Ohm ihre Überzeugung, dass der Sonntag als konsumfreier Tag bewahrt werden müsse. „Ich bin politisch voll auf eurer Linie, wenn es um den Schutz des arbeitsfreien Sonntags geht.“ betonte Frau Hiller-Olm gegenüber unserer Allianz.

Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten

Der arbeitsfreie Sonntag ist mehr als „nur“ ein Ruhetag. Der Sonntag ist der gemeinsame feste Zeitanker unserer Gesellschaft. Der Sonntag bedeutet Ruhe, Familie, Loslassen, Durchatmen und für die nächste Woche Kräfte tanken. Am Sonntag kommt die „Arbeits- und Konsumgesellschaft“ zur Ruhe, die Menschen können gemeinsam freie Zeit miteinander verbringen.

Mit großer Sorge verfolgen wir jedoch die Versuche von Lobbygruppen und Arbeitgeberverbänden, den Schutz des arbeitsfreien Sonntags aufzuweichen und in diesem Punkt das Grundgesetz unseres Landes in Frage zu stellen. So hat der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen eine generelle Öffnung des stationären Einzelhandels an Sonntagen bis Jahresende gefordert und dies mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie begründet.

BVEA-Nachrichten, Veröffentlichungen, Veranstaltungen

Allianz für den freien Sonntag im Gespräch mit Gabriele Hiller-Ohm (SPD)

Allianz für den freien Sonntag im Gespräch mit Gabriele Hiller-Ohm (SPD)

Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, hat sich am 27. Juli 2021 per Videokonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern der „Allianz für den freien Sonntag“ ausgetauscht. Dabei bekräftigte Frau Hiller-Ohm ihre Überzeugung, dass der Sonntag als konsumfreier Tag bewahrt werden müsse. „Ich bin politisch voll auf eurer Linie, wenn es um den Schutz des arbeitsfreien Sonntags geht.“ betonte Frau Hiller-Olm gegenüber unserer Allianz.

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Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten

Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten

Der arbeitsfreie Sonntag ist mehr als „nur“ ein Ruhetag. Der Sonntag ist der gemeinsame feste Zeitanker unserer Gesellschaft. Der Sonntag bedeutet Ruhe, Familie, Loslassen, Durchatmen und für die nächste Woche Kräfte tanken. Am Sonntag kommt die „Arbeits- und Konsumgesellschaft“ zur Ruhe, die Menschen können gemeinsam freie Zeit miteinander verbringen.

Mit großer Sorge verfolgen wir jedoch die Versuche von Lobbygruppen und Arbeitgeberverbänden, den Schutz des arbeitsfreien Sonntags aufzuweichen und in diesem Punkt das Grundgesetz unseres Landes in Frage zu stellen. So hat der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen eine generelle Öffnung des stationären Einzelhandels an Sonntagen bis Jahresende gefordert und dies mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie begründet.

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Mandatsträger*innentreffen mit Rita Pawelski

Mandatsträger*innentreffen mit Rita Pawelski

“Fordern Sie mehr und bitten Sie weniger” so der Aufruf der Bundeswahlleiterin Rita Pawelski zu den knapp 30 evangelischen Mandatsträger*innen, die sich zu einem Austausch mit dem KWA, der EKD, dem Vorsitzenden der ACA und der Bundeswahlleiterin in Kassel getroffen haben, um sich über den Stand der Sozialen Selbstverwaltung zu informieren. “Tun Sie Gutes und reden Sie darüber”, rät Pawelski weiter. Die Anwesenden waren sich über die Wichtigkeit solcher Austauschtreffen einig und visieren ein nächstes Treffen in 2021 an.

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Der BVEA hat einen neuen Vorstand

Der BVEA hat einen neuen Vorstand

Der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V. (BVEA) hat einen neuen Vorstand gewählt Von links nach rechts: Jürgen Lorke (Beisitzer), Rudi Krause (stv. Vorsitzender), Claudia Braun (Beisitzerin), Silke Sigl-Schenke (Schatzmeisterin), Bernhard...

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Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski zu Gast bei der ACA

Frankfurt a. M. 16. Februar 2019 Rita Pawelski (CDU), die Beauftragte der Bundesregierung für die Sozialwahl war zu Gast bei der ACA Tagung in Frankfurt am Main. Dort wurde ihr 10 Punkte Programm zur Modifizierung der Sozialwahl diskutiert und gemeinsam erörtert,...

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„DER AUSGESTRECKTE ARM DER KIRCHE IN DIE ARBEITSWELT“:

„DER AUSGESTRECKTE ARM DER KIRCHE IN DIE ARBEITSWELT“:

60 JAHRE EVANGELISCHE ARBEITNEHMERSCHAFT IN BADEN (EAN) Karlsruhe. Gemeinsam mit Partnern aus Gewerkschaften, Handwerk und Unternehmen feiert die Evangelische Arbeitnehmerschaft Baden (ean) heute (Dienstag, 27. November) ihr 60-jähriges Jubiläum. Die ean wurde 1958 in...

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