Von Ohnmacht zu solidarischer Politik?

Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann

Wer in Arbeits­welt und Gesell­schaft hin­schaut, erlebt in den letzten Jahren ein zuneh­men­des Gefühl von Ohnmacht bei vielen Menschen:

„Die da oben herrschen über uns hier unten. Wir können nichts tun.“

Geschürt wird diese Ohnmacht von einer Angst um den Arbeits­platz, die Erfah­rung von Fremd­be­stim­mung, Leis­tungs­druck, Durch­set­zung eines „Rechts des Stär­ke­ren“ sowie von zuneh­mend behin­der­ter oder schon voll­stän­dig feh­len­der Ausübung von Grund und Men­schen­rech­ten. Auch unter den ver­schie­de­nen Gruppen lohn­ab­hän­gig Beschäf­tig­ter steigt die Kon­kur­renz und ver­stärkt eine Kluft zwischen ihnen. So ana­ly­siert Nicole Mayer-Ahuja, Arbeits­so­zio­lo­gin an der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen, den stetig wach­sen­den Druck auf lohn­ab­hän­gig Beschäf­tigte unter den Bedin­gun­gen der kapi­ta­lis­ti­schen Wirt­schafts­weise. Aus dieser Analyse heraus stößt sie Über­le­gun­gen dazu an, wie eine bessere und gerech­tere Welt möglich ist, die sich in Soli­da­ri­tät aufmacht, eine positive Zukunft zu gestal­ten.

Dienstag, 10. März 2026, 18 Uhr Gewerk­schafts­haus Mannheim, Otto-Brenner-Saal (Eingang Carl-Garnier-Ufer)

Eine Koope­ra­tion von DGB Nord­ba­den, IG Metall Mannheim, Katho­li­sche Arbeit­neh­mer-Bewegung, Kirch­li­cher Dienst in der Arbeits­welt, Öku­me­ni­sches Bil­dungs­zen­trum Sanct­clara und Über­be­trieb­li­ches Soli­da­ri­täts­ko­mi­tee Rhein-Neckar.

 

Ein Beitrag von Maxi­mi­lian Heßlein, Wirt­schafts- und Sozi­al­pfar­rer, Kirch­li­cher Dienst in der Arbeits­welt (KDA) und Vorstand KWA, Mail: maximilian.hesslein@ekiba.de