Nachhaltigkeit braucht Haltung – Impulse für einen Kulturwandel in der Arbeitswelt

Wie gelingt nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten im betrieb­li­chen Alltag? Und welche Rolle spielen per­sön­li­che Haltung, gemein­same Ver­ant­wor­tung und eine offene Unter­neh­mens­kul­tur? Mit diesen Fragen beschäf­tigte sich die Ver­an­stal­tung „Zukunft braucht Haltung – Nach­hal­tig­keit in der Praxis“ des Kirch­li­chen Dienstes in der Arbeits­welt (KDA) der Nord­kir­che am 22. Sep­tem­ber 2026 in Hamburg.

Rund 50 Teil­neh­mende kamen in der Ver­an­stal­tungs­etage der GLS Bank zusammen, um über Ver­än­de­run­gen in der Arbeits­welt, nach­hal­ti­ges Handeln und neue Formen der Zusam­men­ar­beit zu dis­ku­tie­ren. Im Mit­tel­punkt standen drei unter­schied­li­che Pra­xis­bei­spiele, die deutlich machten: Nach­hal­tig­keit braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch Menschen, die Ver­ant­wor­tung über­neh­men und Ver­än­de­run­gen gemein­sam gestal­ten.

Drei Perspektiven auf nachhaltiges Wirtschaften

Con­stanze Klotz von Bridge&Tunnel zeigte, wie sich soziales Enga­ge­ment und öko­lo­gi­sches Wirt­schaf­ten mit­ein­an­der ver­bin­den lassen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig trans­pa­rente Ent­schei­dun­gen und trag­fä­hige Struk­tu­ren sind, um nach­hal­tige Ideen lang­fris­tig umzu­set­zen.

Stefanie Klein von Women4Metals berich­tete über ihre Erfah­run­gen in der Metall­bran­che und ihr Enga­ge­ment für mehr Sicht­bar­keit und Betei­li­gung von Frauen. Ihr Beispiel machte deutlich, dass kul­tu­rel­ler Wandel nicht allein durch indi­vi­du­elle Ver­än­de­run­gen entsteht. Auch bestehende Struk­tu­ren müssen hin­ter­fragt und wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Oliver Greinus von der Klang­ma­nu­fak­tur richtete den Blick auf die Bedeu­tung gemein­sa­mer Werte und gegen­sei­ti­ger Unter­stüt­zung. Ver­än­de­run­gen brauchen Menschen, die bereit sind, neue Wege zu gehen, mit­ein­an­der im Gespräch zu bleiben und auch schwie­rige Prozesse gemein­sam zu gestal­ten.

Kulturwandel beginnt im Gespräch

Neben den Impulsen stand der per­sön­li­che Aus­tausch im Mit­tel­punkt. Mode­ra­to­rin Julia Dellnitz brachte die Teil­neh­men­den mit dem Format der „Gesprächs­ernte“ mit­ein­an­der ins Gespräch. Unter­schied­li­che Erfah­run­gen und Per­spek­ti­ven eröff­ne­ten neue Blick­win­kel auf die Frage, wie eine nach­hal­tige und men­schen­ori­en­tierte Arbeits­welt gestal­tet werden kann.

Die Ver­an­stal­tung zeigte: Nach­hal­tig­keit ist nicht nur eine Frage öko­lo­gi­scher oder wirt­schaft­li­cher Maß­nah­men. Sie ist auch eine Frage der Haltung, der Zusam­men­ar­beit und der Bereit­schaft, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men.

Fortsetzung im September 2027

Die Ver­an­stal­tungs­reihe „Kul­tur­wan­del in der Arbeits­welt“ wird fort­ge­setzt. Der nächste Termin ist für den 14. Sep­tem­ber 2027 ange­kün­digt.

Weitere Infor­ma­tio­nen, per­sön­li­che Ein­drü­cke der Refe­rie­ren­den und eine Bil­der­ga­le­rie finden sich im aus­führ­li­chen Ver­an­stal­tungs­be­richt des KDA der Nord­kir­che:

Zum Ori­gi­nal­bei­trag beim KDA der Nord­kir­che

Kontakt: Kerstin Albers-Joram, KDA Nord­kir­che, Kerstin.Albers-Joram@kda.nordkirche.de