Halbzeit-Andacht: Friedensfest

Halbzeit! Die Mittwochsandacht.

Die Hälfte ist geschafft! Mittwoch um zwölf Uhr ist der halbe Mittwoch vorbei, die Hälfte der klas­si­schen Montag-bis-Freitag-Woche und auch die Hälfte der Woche, die nach christ­li­chem Ver­ständ­nis mit dem Sonntag beginnt, liegt hinter einem. Von manchen wird dieser Moment als „Hump-day“ oder „Bergfest“ bezeich­net.

Wer die Hälfte hinter sich hat, hat schon viel erlebt und geschafft – Schönes und Trau­ri­ges, Aben­teu­er­li­ches und Lang­wei­li­ges, Ver­wun­der­li­ches oder Begeis­tern­des. Wer die Hälfte noch vor sich hat, kann sich noch auf Vieles freuen und so Manches meistern.

Die „Halbzeit“ ist also ein guter Moment, um kurz inne­zu­hal­ten und sich eine gedank­li­che Pause zu gönnen. Mit kurzen Texten und Bildern lädt der KDA-Bayern jeden Mittwoch zu einer kurzen Mitt­woch­s­an­dacht ein. Gönnen Sie sich diese kurze Halbzeit-Pause!

Diese Woche:

Friedensfest

„Demo­kra­tie“ lautet das dies­jäh­rige Thema des Kul­tur­pro­gramms zum Augs­bur­ger Hohen Frie­dens­fest 2024. Demo­kra­tie und Frieden – für viele von uns gehört das wie selbst­ver­ständ­lich zusammen, sind wir doch in Frie­dens­zei­ten und einer gefes­tig­ten Demo­kra­tie auf­ge­wach­sen.

Eigent­lich auch ganz logisch, denke ich mir und blättere das Kul­tur­pro­gramm zum Frie­dens­fest durch. Die Über­schrif­ten über den ein­zel­nen Absätzen fallen mir auf. “Demo­kra­tie ist aktives Handeln” steht da zum Beispiel. Klar, denke ich mir, und erinnere mich an die großen Demons­tra­tio­nen, an die vielen Zehn­tau­sende, die für Demo­kra­tie und gegen Hass vor Monaten auf die Straßen gegangen sind.

“Erlebe ich meine Arbeit, meinen Freundeskreis, meine Beziehung als demokratisch?”

Bei der nächsten Über­schrift komme ich schon eher ins Nach­den­ken “Demo­kra­tie als Lebens­form”. Demo­kra­tie ist also als mehr als eine Regie­rungs­form? “Spannend, spannend”, kommt es mir da in den Sinn… erlebe ich meine Arbeit, meinen Freun­des­kreis, meine Bezie­hung als demo­kra­tisch? Demo­kra­tie lebt vom all­täg­li­chen Aus­tausch, von Toleranz und Respekt, steht nach der Über­schrift in dem Heft und mir gefällt der Gedanke, auch mal meinen Umgang in der Arbeit oder im Freun­des­kreis unter diesem Aspekt zu denken.

Weiter im Programm finden sich Work­shops “Demo­kra­tie (und Frieden) lernen” und auch da denke ich mir, dass das doch eine gute Idee ist. Und zwar nicht nur für Jugend­li­che oder Kinder mit einer ange­ord­ne­ten Ver­fas­sung­vier­tel­stunde in der Schule. Gerade wir “Alten” sollten uns mal wieder viel mehr damit befassen, was es eigent­lich bedeutet: Demo­kra­tie, Frieden.

wei­ter­le­sen…

Friede sei mit Dir,
bleiben Sie behütet
ein Beitrag von Diakon Ulrich Gottwald, kda Bayern

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