20 Jahre Allianz für den freien Sonntag – Engagement für gemeinsame freie Zeit

Berlin, 3. März 2026. Mit einer Jubiläumsveranstaltung in der Berliner ver.di-Bundesverwaltung hat die Allianz für den freien Sonntag ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Vertreter*innen aus Kirchen, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen blickten gemeinsam auf zwei Jahrzehnte Einsatz für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags zurück.

Die Allianz für den freien Sonntag wurde 2006 von Kirchen und Gewerkschaften gegründet. Ziel des Bündnisses ist es, den Sonntag als gesetzlich geschützten Tag der Ruhe, der Familie und des gesellschaftlichen Lebens zu bewahren. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Allianz bundesweit dafür eingesetzt, die Bedeutung gemeinsamer freier Zeit sichtbar zu machen und gegen eine Ausweitung der Sonntagsarbeit einzutreten.

Auch bei der Jubiläumsveranstaltung wurde deutlich: Der freie Sonntag ist mehr als eine arbeitsrechtliche Regelung. Er steht für gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Zeit mit Familie und Freund*innen sowie für Raum für Engagement, Kultur und Glauben. In Beiträgen aus Kirche, Gewerkschaften und Wissenschaft wurde auf Erfolge der vergangenen Jahre zurückgeblickt und zugleich über aktuelle Herausforderungen diskutiert.

Im Rahmen der Feier wurden außerdem engagierte Unterstützerinnen des Sonntagsschutzes als „Sonntagsheldinnen“ ausgezeichnet. Zu ihnen gehört Martina Spohr, Fachreferentin für Wirtschaft, Arbeit und Soziales bei der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Sie engagiert sich seit vielen Jahren für Fragen der Arbeitswelt und für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags.

Auch im Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) bringt sie ihre Expertise ein: Martina Spohr ist Mitglied im Ausschuss „Transformation der Arbeit“.

Der KWA gehört seit vielen Jahren zu den Partnern der Allianz für den freien Sonntag. Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen setzt sich der Verband dafür ein, den Sonntag als gemeinsamen freien Tag in der Gesellschaft zu erhalten und seine Bedeutung immer wieder neu ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Kontaktieren Sie gerne unsere Beauftragte für den Sonntagsschutz: Annelies Bruhne, a.bruhne@kwa-ekd.de