Zum „Frauenmonat“ März nimmt der kda Bayern die Altersarmut in den Blick
NÜRNBERG. Altersarmut von Frauen ist oft unsichtbar. Sie steht in Zeiten multipler Krisen nicht auf der politischen Prioritätenliste. Ein Online-Projekt des Kirchlichen Diensts in der Arbeitswelt der Ev.-Luth. Kirche in Bayern (kda Bayern) will das ändern. In Kooperation mit dem Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt und dem Team Arbeit und Wirtschaft in der Landeskirche Hannovers widmet sich der kda Bayern jedes Jahr im sogenannten Frauenmonat März einem Thema mit Arbeitsweltbezug aus geschlechtersensibler Perspektive. Dieses Jahr zeigen Expert*innen systemische und branchenspezifische Ursachen von Altersarmut auf.
„Die Altersarmut von Frauen wird in der öffentlichen Diskussion nur randständig behandelt“, so Nina Golf, wissenschaftliche Referentin im kda Bayern und eine der Organisatorinnen des Online-Projektes. Dabei seien die Zahlen beunruhigend hoch mit steigender Tendenz, denn 19,6% der über 65-jährigen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Dabei sind Frauen von Altersarmut stärker betroffen als Männer.
„Frauen leben statistisch gesehen länger als Männer, verdienen in ihrem Berufsleben aber weniger“, so Golf. Die vielfältigen Hintergründe, warum Frauen von Altersarmut bedroht sind, beleuchten bis Ende März Expert*innen aus insgesamt 9 evangelischen Landeskirchen:
- Woche ab 25.2.: Sichtbarkeit von Frauen ist wichtig!
- Woche: Altersarmut – (k)ein Thema für Kommunen?
- Woche: Frauen arbeiten nicht genug??
- Woche: Wie geht es filmschaffenden Frauen im Alter?
- Woche: Finanzen in die eigene Hand nehmen!
Online-Schwerpunkt zum Frauenmonat März 2026:
https://kda-bayern.de/frauenmonat-maerz-2026
Frauenmonat März 2026
Ansprechpartnerinnen kda Bayern: Nina Golf | golf@kda-bayern.de | 0911 43 100 289 und Lisa Schürmann | schuermann@kda-bayern.de | 0911-43100 208
Ansprechpartnerin KWA: Angela Haubrich | a.haubrich@kwa-ekd.de
