Halbzeit-Andacht: Dem Guten nachjagen

Halbzeit! Die Mittwochsandacht.

Die Hälfte ist geschafft! Mittwoch um zwölf Uhr ist der halbe Mittwoch vorbei, die Hälfte der klas­si­schen Montag-bis-Freitag-Woche und auch die Hälfte der Woche, die nach christ­li­chem Ver­ständ­nis mit dem Sonntag beginnt, liegt hinter einem. Von manchen wird dieser Moment als „Hump-day“ oder „Bergfest“ bezeich­net.

Wer die Hälfte hinter sich hat, hat schon viel erlebt und geschafft – Schönes und Trau­ri­ges, Aben­teu­er­li­ches und Lang­wei­li­ges, Ver­wun­der­li­ches oder Begeis­tern­des. Wer die Hälfte noch vor sich hat, kann sich noch auf Vieles freuen und so Manches meistern.

Die „Halbzeit“ ist also ein guter Moment, um kurz inne­zu­hal­ten und sich eine gedank­li­che Pause zu gönnen. Mit kurzen Texten und Bildern lädt der KDA-Bayern jeden Mittwoch zu einer kurzen Mitt­woch­s­an­dacht ein. Gönnen Sie sich diese kurze Halbzeit-Pause!

Diese Woche:

Dem Guten nachjagen

Die Schlag­zeile klingt noch nach: Der Fak­ten­check bei Meta wird abge­schafft, zumin­dest in den USA. Das heißt, dass auf Facebook und Insta­gram Falsch­mel­dun­gen nicht mehr entfernt werden. Künftig sollen Nutzer selbst falsche oder irre­füh­rende Aussagen kenn­zeich­nen. Auch wenn wir in Europa noch stren­gere Gesetze haben, wird es in den Sozialen Medien wohl brutaler zugehen.

Wir sind einer Flut von Nach­rich­ten aus­ge­setzt. Wie soll man da den Über­blick behalten? Was davon ist wahr, was Des­in­for­ma­tion? Bös­ar­tige Menschen nutzen ganz gezielt Bots, also Com­pu­ter­pro­gramme, die auto­ma­ti­sierte Falsch­mel­dun­gen im Internet ver­brei­ten, damit Menschen ver­un­si­chert werden und auf ver­meint­lich einfache Lösungen anbie­tende Parteien her­ein­fal­len. So hat ein Poli­ti­ker mit seinem Team Hass­nach­rich­ten unter seinen Posts unter­sucht und ange­zeigt. 40 der schlimms­ten Hetz­ti­ra­den waren her­aus­ge­sucht worden, aber nur 15 führten tat­säch­lich zu Anzeigen. Es stellte sich heraus, dass die anderen 25 von Bots stammten!

Es wird immer schwerer, Wahrheit von Lüge zu unter­schei­den und das her­aus­zu­fil­tern, was uns und unserer Gesell­schaft guttut. „Prüfet alles und behaltet das Gute!“ So lautet die dies­jäh­rige Jah­res­lo­sung. Sie stammt vom Apostel Paulus, der dies in einem Brief an eine Gemeinde in Thes­sa­lo­nich schreibt. Für ihn ist Gottes Wort der Maßstab, an dem sich das Gute prüfen lässt. Wie tröst­lich ist es in all der Ver­wir­rung zu hören, dass Gottes Wort zuver­läs­sig gilt. Da können wir unseren Fak­ten­check dann dran aus­rich­ten: Wem dient etwas?

wei­ter­le­sen…

Ein Beitrag von: Diet­linde Peter, Ver­wal­tungs­lei­te­rin kda Bayern

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Beitragsbild: CanvaPro_kwa