Kulturwandel beginnt mit Vertrauen

„Kulturwandel beginnt mit Vertrauen“, sagt Boris Voelkel (Voelkel GmbH) – Einblicke vorab und am 11. September 2025 in der GLS Bank

Am Don­ners­tag, 11. Sep­tem­ber 2025, dreht sich bei unserer Ver­an­stal­tung in der GLS Bank alles um das Thema „Kul­tur­wan­del in der Arbeits­welt“. Dabei ist Boris Voelkel, geschäfts­füh­ren­der Leiter Einkauf bei der Voelkel GmbH, einem Unter­neh­men, das seit Jahren für wert­ori­en­tier­tes Wirt­schaf­ten steht und den Kul­tur­wan­del aktiv lebt.

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„Apfel­preise stabil halten, wenn alle durch­dre­hen.“ – Was das mit Kul­tur­wan­del zu tun hat?
Vorab-Ein­bli­cke mit Boris Voelkel.

Wofür steht „Haltung zeigen“ bei Voelkel – und was treibt euch dabei an?
Boris:
 Uns ist wichtig, unseren Partnern, Lie­fe­ran­ten, Kunden, Mit­ar­bei­ten­den Sta­bi­li­tät und Ver­läss­lich­keit zu bieten. Dies gelingt nicht immer. Haltung zeigen wir zum Beispiel, wenn wir die Apfel­preise stabil halten, während die Märkte durch­dre­hen und die Markt­preise im freien Fall sind. Im Fol­ge­jahr bleiben dann die Land­wirte auf dem Teppich, während der freie Markt durch die Decke geht. Haltung funk­tio­niert selten als Ein­bahn­straße, sondern braucht irgendwo Resonanz und Erwi­de­rung. Oft muss man aber den ersten Schritt machen und im Ver­trauen einen Schritt mit Augen zu in die Zukunft machen und daran glauben, dass das Ver­trauen trägt.

Viele Unter­neh­men suchen aktuell nach Wegen, gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung mit wirt­schaft­li­chem Erfolg zu ver­bin­den. Was rätst du Orga­ni­sa­tio­nen, die sich hier auf den Weg machen wollen?
Boris:
 Es kommt eine Vielzahl an Her­aus­for­de­run­gen auf uns zu, als Gesell­schaft und als Indi­vi­duen. Ich sehe uns in dieser wach­sen­den Vola­ti­li­tät und zuneh­men­den Wacke­lig­keit der Welt gut gewach­sen, wenn wir lernen gemein­schaft­lich zu denken und zu handeln. Das ist uns teil­weise abhanden geraten und abtrai­niert worden. Darin sehe ich einen Teil der Zukunft. Gern erzähle ich in dem Format, was das bei uns konkret bedeutet.

Wenn du an die Zukunft der Arbeits­welt denkst – was macht dir Hoffnung, was stimmt dich opti­mis­tisch?
Boris:
 Mir macht Hoffnung, dass viele Menschen aller Alters­grup­pen, aber eben auch beson­ders der her­an­wach­sen­den Gene­ra­tion, bereit sind, ihr Leben einer Fra­ge­stel­lung zu widmen: Wie kann es gut sein, was kann ich bei­tra­gen, dass es mensch­li­cher zugeht in der Welt?
Neben dem vielen Skur­ri­len, was digital ver­stärkt wird, wirkt in der realen Welt doch ein starker Wär­me­im­puls in der Gesell­schaft, der medial eben wenig gespielt wird, da er nicht so spek­ta­ku­lär ist.

Wie würdest du das Thema „Kul­tur­wan­del“ in einem Satz beschrei­ben?
Boris:
 Von kurz­fris­ti­gem Gewinn­stre­ben hin zu lang­fris­ti­gem, empa­thi­schem Handeln schafft resi­li­ente, gesunde Struk­tu­ren.
Danke für das Inter­view, Boris!

Hand aufs Herz! Du findest auch, da gäbe es noch viel mehr zu fragen oder in den Fokus zu stellen?
Dann laden wir dich herzlich ein, am 11. Sep­tem­ber 2025 um 19 Uhr, bei unserer Abend­ver­an­stal­tung in der GLS Bank dabei zu sein.

Hier geht’s direkt zur Anmel­dung. 

Neben Boris Voelkel erwartet dich zwei weitere Impulsgeber*innen, die frische Per­spek­ti­ven ein­brin­gen und den Abend berei­chern. Und natür­lich bleibt im Anschluss Raum für gute Gesprä­che, kurz­wei­li­ges Netz­wer­ken mit kühlen Geträn­ken und Fin­ger­food.

Übrigens: Den Rück­blick auf unsere gelun­gene Kul­tur­wan­del-Ver­an­stal­tung in 2024 findest Du hier.

Wir freuen uns auf Deine Teil­nahme.
Deine Orgateam (KDA der Nord­kir­che, Hand­werks-Junioren Hamburg, Betriebs­wirte des Hand­werks)

Ein Beitrag der Nord­kir­che von Kerstin-Albers-Joram und Frie­de­rike Kohl­rautz