Arbeitszeitverkürzung – geht doch!

PRESSEINFORMATION, 17. Februar 2025

„Arbeitszeitverkürzung – geht doch!“

KWA und BAZI stellen das ABC der Arbeitszeitverkürzung vor

Hannover/Bremen. Die Bremer Arbeits­zeit­in­itia­tive und der Bun­des­aus­schuss Trans­for­ma­tion der Arbeit des Evan­ge­li­schen Ver­ban­des Kirche-Wirt­schaft-Arbeits­welt haben buch­stäb­lich überzeugende Argu­mente von A‑Z für eine Arbeitszeitverkürzung zusam­men­ge­tra­gen und prä­sen­tie­ren diese Argu­men­ta­ti­ons­hilfe online, in den sozialen Medien und als Handout im PDF-Format.

Arbeitszeitverkürzung ist wieder in aller Munde. Unter­neh­men führen die Vier-Tage-Woche ein, um Fach­kräfte zu gewinnen. Gewerk­schaf­ten fordern Arbeitszeitverkürzung um Arbeits­plätze, Gesund­heit und die Ver­ein­bar­keit von Familie und Beruf für die Beschäf­tig­ten zu sichern. Die junge Gene­ra­tion steht vor sehr großen Her­aus­for­dern­den sowohl Kinder zu erziehen und einen richtig guten Job zu machen, von dem, alle pro­fi­tie­ren, die Arbeit­ge­ber und die Familie.

Mar­ga­reta Steinrücke, Spre­che­rin der BAZI sagt dazu: „In der aktu­el­len Tarif­runde im Öffent­li­chen Dienst werden drei Tage mehr freie Zeit zur Ent­las­tung der Beschäf­tig­ten gefor­dert und zur Siche­rung von zig­tau­sen­den Arbeits­plät­zen bei VW ist die 28-Stun­den­wo­che wieder ins Gespräch gebracht worden. Auch das erfolg­reich abge­schlos­sene Pilot­pro­jekt zur Vier-Tage-Woche mit 41 deut­schen Betrie­ben zeigt, dass Arbeitszeitverkürzung von Unter­neh­men wie von Beschäf­tig­ten gewünscht und umsetz­bar ist.“

„Erwerbsarbeit bleibt zentral in unserer Gesellschaft. Doch Menschen brauchen Zeit für Kinder, pflegebedürftige Angehörige und Freunde.“

Auch poli­ti­sches und kul­tu­rel­les Enga­ge­ment erfor­dert Zeit, ebenso wie die Aus­ein­an­der­set­zung mit Ver­än­de­run­gen in Betrie­ben und Gesell­schaft. Zeit­wohl­stand für diese Lebens­be­rei­che ist ent­schei­dend.

„Deshalb ist eine Arbeitszeitverkürzung notwendig, um Raum für diese vielfältigen, wichtigen Aspekte unseres Lebens zu schaffen“,

so die Argu­mente der Spre­che­rin­nen des Bun­des­aus­schus­ses Trans­for­ma­tion der Arbeit im KWA Nina Golf und Heike Miehe.

Ziel des ABCs ist es, allen an Arbeitszeitverkürzung Inter­es­sier­ten Argu­mente an die Hand zu geben, warum Arbeitszeitverkürzung – auch wirt­schaft­lich – Sinn macht und als win-win Situa­tion für Betriebe und Arbeit­neh­mende möglich ist.

Gudrun Nolte, die Vor­sit­zende des Ver­ban­des Kirche-Wirt­schaft-Arbeits­welt, macht deutlich, dass wirt­schaft­lich betrach­tet, eine Arbeitszeitverkürzung mehrere Vorteile hat: „Zunächst kann sie zu einer höheren Pro­duk­ti­vi­tät führen, da kürzere Arbeits­zei­ten die Effi­zi­enz und Moti­va­tion der Mit­ar­bei­ter erhöhen.

Menschen, die weniger Stunden arbeiten, sind konzentrierter und engagierter, da sie sich mehr fokussieren. Zudem kann durch Arbeitszeitverkürzung die Arbeitslosigkeit verringert werde, indem Arbeitsplätze auf mehr Menschen verteilt werden, was zu einer breiten Beschäftigung führt.“

Das ABC der Arbeitszeitverkürzung ist inter­ak­tiv auf der Webseite der Bremer Arbeits­zeit­in­itia­tive und des Evan­ge­li­schen Ver­ban­des Kirche-Wirt­schaft-Arbeits­welt (KWA) sowie als Handout im PDF-Format verfügbar.

Webseite KWA: https://www.kwa-ekd.de/abc-der-arbeitszeitverkuerzung/

Pres­se­infor­ma­ti­on_AB­C_PDF-Dokument

ABC-Handout PDF hier öffnen.

 

Kontakt:

Heike Miehe, Nina Golf Spre­che­rin­nen Bun­des­aus­schuss Trans­for­ma­tion der Arbeit, Heike.Miehe@ekhn.de, golf@kda-bayern.de

Mar­ga­reta Steinrücke, Spre­che­rin der BAZI, 0421–71792; msteinruecke@web.de

Angela Haubrich, Öffent­lich­keits­ar­beit KWA, 0511 473877–15; a.haubrich@kwa-ekd.de