Frauenmonat März 2026

Frauenmonat März 2026:
Was bleibt? Wie Frauen heute arbeiten und wovon sie morgen leben
Wir glauben daran: Tu deinen Mund auf und richte in Gerechtigkeit und schaffe Recht den Elenden und Armen. (Sprüche 31:9)
Altersarmut von Frauen ist oft unsichtbar. Sie wird in der öffentlichen Diskussion nur randständig behandelt – und steht in Zeiten multipler Krisen nicht auf der politischen Prioritätenliste. Dabei sind die Zahlen beunruhigend hoch mit steigender Tendenz, denn 19,6% der über 65-jährigen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Dabei sind Frauen von Altersarmut stärker betroffen als Männer. Sie leben statistisch länger als Männer, verdienen in ihrem Berufsleben aber weniger.
Wir zeigen in unserem diesjährigen Online-Schwerpunkt zum Frauenmonat März systemische und branchenspezifische Ursachen von Altersarmut auf. Es gibt vielfältige Gründe, warum Frauen von Altersarmut bedroht sind.
Jede Woche veröffentlichen wir immer mittwochs um 10:00 Uhr eine Andacht und immer donnerstags einen thematischen Beitrag. Unsere Themen:
1. Woche ab 25.2.: Sichtbarkeit von Frauen ist wichtig!
Andacht „Gesehen werden – Prekäre Arbeit und Frauen“, Beate Schulte, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg
Beitrag „Frauen machen Druck – eine Ausstellung zwischen Kunst, Arbeit und Gerechtigkeit“, Annelies Bruhne, Team Arbeit und Wirtschaft in der Evangelischen Agentur der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
2. Woche: Altersarmut – (k)ein Thema für Kommunen?
Andacht „Damit die Besten „Mach ich!“ sagen“, Christian Dittmar, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Beitrag „Altersarmut (k)ein Thema für Kommunen?“, Nina Golf, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
3. Woche: Frauen arbeiten nicht genug??
Andacht „Relax. Martha und Maria“, Heike Riemann, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
Beitrag „Findet den die Fehler. Frauen arbeiten nicht genug??“, Heike Riemann, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
4. Woche: Wie geht es filmschaffenden Frauen im Alter?
Andacht „Gesehen werden – auch wenn die Welt wegschaut“, Dagmar Eck, Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche der Pfalz
Beitrag „Wie geht es filmschaffenden Frauen im Alter? Altersarmut hinter den Kulissen einer glamourösen Industrie“, Kathinka Kaden, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evangelische Landeskirche in Württemberg
5. Woche: Finanzen in die eigene Hand nehmen!
Andacht „… und schuf sie als Mann und Frau. Kapitalistische Arbeitsteilung versus echte Partnerschaft“, Martina Spohr, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt im Forum Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Beitrag „Finanzen in die eigene Hand nehmen!“, Heike Miehe, Arbeit & Soziales im Zentrum Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Allen Beiträgen ist gemein: Gleichstellung reicht nicht auf dem Papier. Es gibt noch viel zu tun!
Der Frauenmonat März 2026 wird vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, dem Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt sowie dem Team Arbeit und Wirtschaft in der Landeskirche Hannovers organisiert. Im Jahr 2026 kooperieren dabei neun Landeskirchen.
Kontakt
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
(kda) Bayern:
Nina Golf
Wissenschaftliche Referentin
Telefon 0911 43100 289
golf@kda-bayern.de
Lisa Schürmann
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0911 43100 208
schuermann@kda-bayern.de
Evangelische Agentur der Landeskirche Hannovers:
Annelies Bruhne
Team Arbeit und Wirtschaft
stellv. Teamleitung
Telefon 0511 1241-678
annelies.bruhne@evlka.de
Bettina Valtr
Team Arbeit und Wirtschaft
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0511 1241-527
Bettina.Valtr@evlka.de
Evangelischer Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt:
Angela Haubrich
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0511 47 38 77-15
a.haubrich@kwa-ekd.de
Eine Aktion von …
Andachten zum Frauenmonat März 2026:
Was bleibt? Wie Frauen heute arbeiten und wovon sie morgen leben
Im Frauenmonat März 2026 veröffentlichen wir jeweils mittwochs um 10 Uhr eine Andacht. Zum Nachdenken, zum „In sich gehen“, zur Stärkung!
Gesehen werden – auch wenn die Welt wegschaut
Glanz auf der Leinwand – Unsicherheit hinter den Kulissen. Die Andacht dieser Woche lenkt den Blick auf Frauen in der Filmbranche, deren Arbeit unverzichtbar und doch oft unsichtbar ist. Sie fragt nach fairer Entlohnung, nach struktureller Ungleichheit – und nach der biblischen Zusage: „Der Arbeiter ist seines Lohnes wert.“
Damit die Besten „Mach ich!“ sagen …
Einst zogen die Bäume los, um einen König zu wählen. Doch ausgerechnet die Starken und Fruchtbaren lehnen ab – Olivenbaum, Feigenbaum und Weinstock sagen: „Nein, ich will nicht!“ Am Ende wird der Dornbusch König. Was sagt diese biblische Fabel über Verantwortung, Zurückhaltung und die Frage, warum oft nicht die Besten…
Gesehen werden – Prekäre Arbeit und Frauen
Sehen, wirklich sehen, ist der Anfang von Veränderung. Und doch bleiben viele Formen von Leid unsichtbar. Dazu gehört auch die prekäre Arbeit, die besonders viele Frauen betrifft. Prekäre Arbeit bedeutet Unsicherheit: befristete Verträge, niedrige Löhne, fehlende soziale Absicherung, Arbeit auf Abruf. Sie bedeutet ständige Sorge: Reicht es bis zum Monatsende?…
Beiträge zum Frauenmonat März 2026:
Was bleibt? Wie Frauen heute arbeiten und wovon sie morgen leben
Jede Woche veröffentlichen wir immer donnerstags einen thematischen Beitrag. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, neue Blickwinkel und überraschende Erkenntnisse!
Wie geht es filmschaffenden Frauen im Alter?
Altersarmut hinter den Kulissen. Die Filmbranche wirkt glamourös – doch für viele Frauen bedeutet ein arbeitsreiches Leben hinter der Kamera finanzielle Unsicherheit im Alter. Projektarbeit, unterbrochene Erwerbsbiografien, Lohngefälle und lückenhafte soziale Absicherung führen zu strukturellen Risiken. Ein Beitrag über unsichtbare Arbeit und die Frage nach gerechter Absicherung.
Findet (den) die Fehler!
Mehr arbeiten – aber wer trägt die Last? Die Debatte um „ungenutztes Erwerbspotential“ richtet sich zunehmend an Frauen. Doch wer übernimmt Carearbeit? Lohnt sich Mehrarbeit überhaupt? Und was sagt ein Blick in Geschichte und Ausland? Ein fundierter Impuls zur aktuellen Arbeitsmarktdebatte – mit Veranstaltungshinweis zu Evke Rulffes und den Care-Wochen.
Altersarmut (k)ein Thema für Kommunen?
Altersarmut von Frauen ist kein Randthema – und keine reine Bundesangelegenheit. Warum Kommunalpolitik hier Verantwortung trägt, zeigt unser aktueller Beitrag im Frauenmonat März.
Frauen machen Druck – eine Ausstellung zwischen Kunst, Arbeit und Gerechtigkeit
Jeden März, in dem geschlechtsspezifische Lohn- und Arbeitsmarktunterschiede („Gaps“) ihre kurze Öffentlichkeitsspanne haben, gehen wir diesen Fragen nach. Neben dem Gender Pay Gap öffnen auch der Blick auf den Gender Hours Gap (Frauen arbeiten öfter in Teilzeit), den Gender Employment Gap (niedrigere Erwerbsquote von Frauen) und dem daraus resultierende Gender Pension Gap (geringere Renten) auf das…