PREKÄRE ARBEIT

Einblicke in weitere Branchen und Vertiefendes

Wer anfängt, auf Anzeichen von prekärer Beschäftigung zu achten, wird sie an vielen Orten und in etlichen Branchen entdecken.

So ist auch  diese  Auflistung von Berichten und Studien wiederum nur exemplarisch. Wir sind froh über die Arbeit engagierter Berater*innen, Branchenexpert*innen und Wissenschaftler*innen, die sich sowohl um die/den Einzelne*n kümmern und zugleich nicht müde werden, über ihre Erfahrungen zu berichten und sich für die Veränderung der Arbeits- und Lebensbedingungen in toto einzusetzen. Im Laufe unserer Arbeit haben wir etliche von ihnen und ihre Einrichtungen kennengelernt.

Deshalb legen wir Ihnen für weitere Einblicke hier besonders ans Herz:

Die Studie „Harte Arbeit“ des Peco-Institutes  V. über die Arbeit im Hochbau. Erschienen im Dezember 2023, informiert diese Studie auf kompakten 32 Seiten über die Veränderungen in der Bauindustrie und die Folgen für Arbeitnehmende. „Peco“ steht für „Pays de l’Europe centrale et orientale“ und verweist damit auf die Gründungszeit des vor 20 Jahren gegründeten Institutes: Beim Beitritt osteuropäischer Staaten stand damals besonders die Agrarwirtschaft im Fokus. Heute arbeitet das Institut gewerkschaftsnah in diversen Branchen, insbesondere auch in der Bauindustrie.

Die zum Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gehörende Beratungseinrichtung Faire Mobilität (https://www.faire-mobilitaet.de/) berät an 12 Standorten bundesweit Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa und klärt muttersprachlich über Arbeitsrechte in Deutschland auf. Die Berater*innen sind in diversen Branchen „unterwegs“. Es lohnt sich auf ihrer Intrnetseite nach Fallsammlungen z.B. aus der Fleischindustrie, dem Glasfaserausbau und anderen mehr zu schauen.

Die Servicestelle gegen Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel (https://www.servicestelle-gegen-zwangsarbeit.de/) dokumentiert entsprechende Fälle und bereitet diesbezügliche Informationen auf. Ihr Zugang unterscheidet sich damit von den vorhergenannten Einrichtungen, die auch selbst Beratung, Projekte und Bildungsangebote unterhalten. Alle zwei Jahre veröffentlicht die Servicestelle eine Branchenanalyse, die jeweils zwei Branchen beschreiben:

»Einblicke In Weitere Branchen – PDF