Wir möchten Ihnen das Buch Christus in der Arbeits­welt: Der Sozial- und Kir­chen­re­for­mer Wilhelm Fahl­busch (1929 bis 2014) von Hans Joachim Schliep vor­stel­len:

Corona macht es offen­kun­dig: Je gefähr­de­ter eine Gesell­schaft, desto mehr Zusam­men­halt braucht sie. Nicht allein das Gesund­heits­we­sen ist ange­wie­sen auf die Ver­ant­wor­tung aller für die Daseins­vor­sorge, sollen alle am gesell­schaft­li­chen Leben teil­ha­ben. Doch hat die säkulare Moderne die spi­ri­tu­el­len Res­sour­cen für gemein­sa­mes Leben in sozialem Frieden? In Europa ist Arbeit zur lebens­be­stim­men­den Macht geworden. Doch wenn durch die Digi­ta­li­sie­rung der gesamten Lebens­welt eine neue Fun­da­men­tal­bil­dung nötig ist? Wenn Menschen die Kraft ihrer Selbst­wirk­sam­keit ver­lie­ren? Wenn sie zu Ratio­na­li­sie­rungs­ver­lie­rern werden? Wenn der Kli­ma­wan­del zu ganz anderen Lebens­wei­sen zwingt? Diese und andere Fragen nach dem mensch­li­chen Selbst­ver­ständ­nis und Natur­ver­hält­nis, nach gerech­ter Teilhabe und demo­kra­ti­scher Mit­be­stim­mung auch in der Wirt­schaft, nach Vorsorge und Fürsorge stellt Wilhelm Fahl­busch, einst Pro­fes­sor an der Ev. Fach­hoch­schule Hannover. Er fordert die Kirchen und die Diakonie zum Umdenken und die Gesell­schaft zum Umsteu­ern heraus. Er macht die sozi­al­ethi­schen Tra­di­tio­nen der Sozialen Markt­wirt­schaft und des Rechts­staats frucht­bar für heute und morgen.

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