Beim Nach­den­ken über die Neu­ge­stal­tung der Innen­städte geht es um mehr als nur Räume

Die Debatte um die Neu­ge­stal­tung der Innen­städte ist in vollem Gange. Aller­or­ten werden Ant­wor­ten gesucht auf die Her­aus­for­de­run­gen der Trans­for­ma­ti­ons­pro­zesse, die das Gesicht der Innen­städte grund­le­gend ver­än­dern.

Die Gestal­tung der Innen­städte soll den Ansprü­chen einer nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät gerecht werden und die Ver­än­de­run­gen im Blick haben, die sich aus dem Kli­ma­wan­del für das Mikro­klima der Innen­städte ergeben. Innen­städte sollen sich wieder einer größeren Vielfalt von Funk­tio­nen öffnen und Orte sein, an denen die ganze Band­breite der mensch­li­chen Lebens­voll­züge zuhause ist, wo man ein­kau­fen kann und wohnen, wo man sich der Kultur hingeben kann und dem gesel­li­gen Bei­sam­men­sein, wo die Ver­wal­tung des Zusam­men­le­bens ebenso ihren Ort hat wie das poli­ti­sche Ent­schei­den. Es sind schwie­rige Fragen, die sich stellen. Und es sind keine ein­fa­chen Ant­wor­ten möglich — umso weniger, als es nicht nur darum geht, Räume im üblichen Sinne zu gestal­ten, wenn man Lebens­räume gestal­ten möchte.

Hören – schmecken – riechen — flanieren

wei­ter­le­sen…

 

Dr. Ralf Stroh
KWA-Beauf­tra­gung Sonn­tags­schutz

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