PREKÄRE ARBEIT

Worauf Gemeinden achten können

Maß­nah­men, die Kirche und Kir­chen­ge­mein­den in diesen Berei­chen ergrei­fen können:

 

1. Faire Arbeitsbedingungen für Reinigungspersonal und andere Dienstleister

  • Bei aus­ge­la­ger­ten Rei­ni­gungs­diens­ten sicher­stel­len, dass faire Löhne gezahlt werden und gute Arbeits­be­din­gun­gen herr­schen.
  • Tarif­treue und soziale Kri­te­rien in Verträge auf­neh­men.
  • Eigene Mit­ar­bei­tende gerecht ent­loh­nen und auf sichere Arbeits­ver­hält­nisse achten.

2. Nachhaltige Verpachtung von Gemeindeland

  • Land nur an Betriebe ver­pach­ten, die umwelt­freund­lich wirt­schaf­ten.
  • Bedin­gun­gen für eine faire Behand­lung von Saisonarbeiter*innen in die Verträge auf­neh­men.
  • Öko­lo­gi­sche Land­wirt­schaft bevor­zu­gen und regio­nale Kreis­läufe stärken.

3. Soziale Verantwortung in der Beschaffung

  • Fair gehan­del­ten Kaffee, Tee und andere Produkte für Gemein­de­ver­an­stal­tun­gen nutzen.
  • Nach­hal­tige Mate­ria­lien für Bau- und Reno­vie­rungs­pro­jekte ein­set­zen.
  • Koope­ra­tio­nen mit lokalen, sozial enga­gier­ten Unter­neh­men eingehen.

4. Unterstützung sozialer Projekte

  • Wohnraum für Bedürf­tige oder soziale Initia­ti­ven bereit­stel­len.
  • Ver­an­stal­tun­gen zu sozialen und öko­lo­gi­schen Themen orga­ni­sie­ren.
  • Menschen mit geringem Ein­kom­men in die Gemein­de­ar­beit ein­bin­den.
  • Kontakte zu Bera­tungs­stel­len auf­neh­men und diese unter­stüt­zen, z. B. durch eine Kollekte.
  • Durch die Bereit­stel­lung von Räumen oder Treff­punkt­mög­lich­kei­ten, z. B. für Beratung vor Ort, zum Auf­wär­men oder Pau­sie­ren bei Aktionen vor dem Werkstor …

 

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