Die The­men­wo­che Arbeit, Wirt­schaft und Soziales in Wit­ten­berg ist zu Ende gegangen. Ein Höhe­punkt war das Forum Kirche-Wirt­schaft-Arbeits­welt zum Thema „Wenn jedes Maß verloren geht“. Vorträge, Poetry Slam und Podi­ums­dis­kus­sion sorgten für einen inter­es­san­ten und abwechs­lungs­rei­chen Nach­mit­tag.

Wichtige Aussagen:

  • Preis­kal­ku­la­tion nach Luther: Arbeit, Mühe, Kosten, Gefahr und als Gewinn­auf­schlag den „Lohn eines Tage­löh­ners“. Eine gute Ori­en­tie­rung für Bankiers, so Axel Noack.
  • Arbeit aus Berufung. Arbeit als Got­tes­dienst. Für Alt­bi­schof Wolfgang Huber darf auch zukünf­tig der Got­tes­be­zug nicht aus der Berufs­welt ver­schwin­den.
  • Auch in Deutsch­land gibt es massive Notlagen. Es ist unge­recht, wenn „Menschen sich ihr Leben lang abstram­peln, aber dann auf­sto­cken müssen, und jetzt schon wissen, dass sie im Alter nicht von ihrer Rente leben können.“, so Heinrich Bedford-Strohm.
  • Eine fairere Ver­tei­lung von Vermögen kann sich Michael Hüther, Direktor des Insti­tuts der deut­schen Wirt­schaft, durch eine höhere Erb­schafts- und Schen­kungs­steuer vor­stel­len.
  • Michael Kemmer, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bun­des­ver­ban­des deut­scher Banken, fordert eine steu­er­li­che Ent­las­tung von geringen und mitt­le­ren Ein­kom­men.

Pres­se­stim­men:

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