fuv_2016
Am 2. und 3.11. traf sich der Aus­schuss „Führung und Ver­ant­wor­tung“ des KWA in München. Höhe­punkt war ein Gespräch mit Hubertus Räde, stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­der der AOK Bayern. In diesem beschrieb Herr Räde die (meist unbe­kannte) Kom­ple­xi­tät des deut­schen Gesund­heits­sys­tems dar, in der sich die AOK Bayern bewegt, und die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen das Unter­neh­men steht.
Ins­be­son­dere die Digi­ta­li­sie­rung wird für die AOK Bayern – wie für alle Kassen – deut­li­che Ver­än­de­run­gen mit sich bringen. So bietet die Digi­ta­li­sie­rung die Chance, das Kun­den­ver­spre­chen der AOK Bayern nach Nähe zum Ver­si­cher­ten, das derzeit in 250 regio­na­len Geschäfts­stel­len in Bayern ein­ge­löst wird, über digitale Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­näle wie die neue Online-Geschäfts­stelle oder die Präsenz in sozialen Netz­wer­ken zu stärken.
Den aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen will sich die AOK Bayern mit einer zeit­ge­mä­ßen Füh­rungs­kul­tur stellen. Deswegen befindet sie sich derzeit in einem Prozess, in dem ein neues gemein­sa­mes Füh­rungs­ver­ständ­nis ent­wi­ckelt wurde, das die ins­ge­samt 1000 Füh­rungs­kräfte nun in ihren Ein­hei­ten mit Leben füllen sollen. Was es bei einem solchen anspruchs­vol­len Change-Prozess als Füh­rungs­ver­ant­wort­li­cher zu lernen und zu bedenken gibt, schil­derte Herr Räde in ein­präg­sa­men Worten.
Im Bild: v. l.  Karl-Ulrich Gscheidle, Renate Fallbrüg, Peter Lysy, Hubertus Räde, Holger Lemme, Thomas Löffler, Stephan Eim­ter­bäu­mer, Jochen Gerlach (Frie­de­rike Höher war schon abge­reist)