Die Versprechungen vor 10 Jahren

Ein Beitrag von Thomas Krämer, KDA Bayern

Mit der Pleite von Lehmann Brothers am 15. September 2008 eskalierte die Finanzkrise. Die anschließenden Versprechen der Regierungschefs weltweit waren groß. Die G20 ließen 2009 verlautbaren, dass kein Markt, kein Finanzprodukt und kein Akteur zukünftig unreguliert bleiben sollen. Es sollten die Finanzaufsicht reformiert, Banken höhere Eigenkapitalanforderungen erfüllen, systemrelevante Banken abwickelbar, Hedgefonds überwacht, Verbriefungen eingeschränkt, Derivatemärkte reguliert, der Umgang mit Ratingagenturen geregelt und neue Anforderungen für Managervergütungen erlassen werden. 10 Jahre sind eine lange Zeit. Grund genug, einmal genauer hinzusehen. Der Einstieg dieser Serie wirft einen Blick auf die Ursachen. Danach werden in mehreren Folgen die Regulierungen der Finanzmärkte in den letzten 10 Jahren aufgezeigt und eingeordnet. Hieran schließt sich ein Überblick an, was in und nach der Krise diskutiert, aber (bisher nicht) umgesetzt wurde. Den Abschluss der Serie bildet ein Ausblick und liefert weiterführende und interessante Links zum Thema.

Die vollständige Serie finden Sie hier: 10JahrePleiteVonLehmanBrothers_KWA_20181002

Titelbild von David Shankbone

Axel Braßler

Axel Braßler

Geschäftsführer im Ev. Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt
Axel Braßler