Das euro­päi­sche Netzwerk von Kirchen und christ­li­chen NGOs EURODIACONIA hatte zusammen mit weiteren NGOs eine Erklä­rung ver­öf­fent­licht, in der die euro­päi­schen Insti­tu­tio­nen und die Regie­run­gen der Mit­glied­staa­ten auf­ge­for­dert werden, die COVID-19-Krise als eine Gele­gen­heit zu betrach­ten, auf einen grund­le­gen­den Wandel in unseren sozialen, wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Systemen hin­zu­ar­bei­ten.

Gefor­dert wird darin, dass euro­päi­sche Ent­schei­dungs­trä­ger über Grenzen hinweg zusam­men­ar­bei­ten müssen, um Europa auf den Weg in eine nach­hal­tige Zukunft zu bringen; eine Zukunft belast­ba­rer Demo­kra­tien, die auf Men­schen­würde, Freiheit, Demo­kra­tie, Gleich­heit, Men­schen­rech­ten und Rechts­staat­lich­keit aufbaut.

Das Dokument enthält acht Punkte, in denen konkrete Ver­än­de­run­gen vor­ge­schla­gen werden, wie dieses neue Europa auf­ge­baut werden kann – darunter der Aufbau soli­da­ri­scher Stra­te­gien für die Zukunft, die Been­di­gung des Zeit­al­ters der Spar­maß­nah­men in Europa, die Stärkung der Arbeit­neh­mer­rechte und die Ver­bes­se­rung ihrer Beschäf­ti­gungs­be­din­gun­gen und ihrer Umwelt, der Übergang zu einer nach­hal­ti­ge­ren Nutzung natür­li­cher Res­sour­cen und Nach­hal­tig­keit bei der Lebens­mit­tel­ver­sor­gungs­kette.

Den voll­stän­di­gen Text der Erklä­rung finden Sie hier auf der Website von Friends of Earth Europe.