Um ihre Einbußen auszugleichen, sollen Einzelhändler aus Sicht des Handelsverbandes Deutschland bis zum Jahresende an sieben Tagen in der Woche öffnen dürfen. Doch das Rütteln am freien Sonntag stößt auf heftige Kritik.

„Generalangriff auf Verfassung und Kultur“

Kritik an dem Vorstoß kam von dem kirchlich-gewerkschaftlichen Bündnis „Bundesallianz für den freien Sonntag“: Der HDE versuche, „die Not und Ängste der Bürger auszunutzen, um einen erneuten Angriff auf den verfassungsrechtlichen Schutz des Sonntags vorzubereiten“, sagte der dem Bündnis angehörende Diakon Erwin Helmer.

Zu dem Zusammenschluss zählen nach eigenen Angaben des Bündnisses die Gewerkschaft ver.di, der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA), der Bundesverband evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA), die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und die Katholische Betriebsseelsorge.

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Angela Haubrich