Ellen Prowe, Referentin für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit in der Nordkirche, informiert über das Lieferkettengesetz:

Transnationale Unternehmen wälzen die Verluste aus der Corona-Krise auf die schwächsten Glieder in den internationalen Lieferketten ab – mit fatalen Folgen für die Beschäftigten im globalen Süden. Das zeigt das aktuelle Briefing der „Initiative Lieferkettengesetz“ am Beispiel des Textilsektors, das am 18. Juni veröffentlicht wurde (www.lieferkettengesetz.de). Das zivilgesellschaftliche Bündnis fordert von der Bundesregierung, deutsche Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode per Gesetz zur Achtung von Menschenrechts- und Umweltstandards zu verpflichten.

Aktuelle Informationen zur Initiative finden sich auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/InitiativeLieferkettengesetz.

Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz wird offiziell von der Nordkirche und der Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt mit einem Beschluss der Kirchenleitung unterstützt. Hier die Pressemitteilung: 20200616_Kiel_Schwerin_PM_Nordkirche unterstuetzt Initiative Lieferkettengesetz

Die Nordkirche bittet um Unterstützung: Unterzeichnen Sie bis zum 31. Juli 2020 die Petition an Bundeskanzlerin Merkel auf der Webseite www.lieferkettengesetz.de und schicken Sie diese Aufforderung gerne auch an andere Interessierte und Engagierte weiter. Bereits 195.000 Menschen haben diese Petition für ein Lieferkettengesetz unterzeichnet – gemeinsam schaffen wir die 200.000!

Plakat (mit Link und QR-Code) zum Ausdrucken und Aufhängen: Plakat Petition Lieferkettengesetz

Unterschriftenlisten zum Auslegen: Petitionsliste Lieferkettengesetz_zum Ausdrucken

Die Frist für die Listen ist sehr kurz, sie müssten bereits am 30. Juni an das Kampagnenbüro in Berlin geschickt werden.

Axel Braßler