Eine Fort­schrei­bung des The­sen­pa­piers „Arbeits­welt 4.0“. Der KWA-Bun­des­aus­schuss Arbeit & Technik hat 2017 sechs Thesen zur Zukunft der Arbeits­welt bei zuneh­men­der Digi­ta­li­sie­rung auf­ge­stellt und unter dem Titel „Arbeits­welt 4.0“ ver­öf­fent­licht.

Anhand von diversen Fach­ge­sprä­chen (siehe Anhang) hat der Fach­aus­schuss die letzten zwei Jahre diese Thesen auf die Relevanz für den Pfle­ge­be­reich über­prüft.
Inwie­weit können durch Digi­ta­li­sie­rung und den Einsatz von künst­li­cher Intelli- genz die Arbeits­be­din­gun­gen in der Pflege ver­bes­sert werden?

Die Digi­ta­li­sie­rung ist in allen Berei­chen der häus­li­chen, ambu­lan­ten und statio- nären Pflege ange­kom­men.

Aktuell lassen sich vier Anwen­dungs­fel­der der Digi­ta­li­sie­rung in der Pflege iden­ti­fi­zie­ren: Soft­ware­lö­sun­gen, Assis­tenz­sys­teme, Telecare, Robotik.

Bei der Doku­men­ta­tion spielt die elek­tro­ni­sche Pati­en­ten­akte eine wichtige Rolle. Daneben werden vermehrt tech­ni­sche Assis­tenz­sys­teme ein­ge­führt, wie Hebe­vor­rich­tun­gen oder Bewe­gungs­mel­der und Über­wa­chungs­an­la­gen in privaten Haus­hal­ten. Des Weiteren gilt Telecare (analog zur Tele­me­di­zin), d.h. die Pflege mit Hilfe von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men, als Hoff­nungs­trä­ger für struk­tur­schwa­che Gebiete. Und schließ­lich der viel dis­ku­tierte, aber weitaus we- niger eta­blierte Bereich der Robotik, die Infor­ma­ti­ons- und Ani­ma­ti­ons­ro­bo­ter wie z. B. „Pepper“ oder „Paro“.

Das voll­stän­dige The­sen­pa­pier können Sie hier nach­le­sen.

 

Titelbild: Gerd Altmann, Pixabay