Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete und Mitglied des Aus­schus­ses für Arbeit und Soziales, hat sich am 27. Juli 2021 per Video­kon­fe­renz mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der „Allianz für den freien Sonntag“ aus­ge­tauscht. Dabei bekräf­tigte Frau Hiller-Ohm ihre Über­zeu­gung, dass der Sonntag als kon­sum­freier Tag bewahrt werden müsse. „Ich bin poli­tisch voll auf eurer Linie, wenn es um den Schutz des arbeits­freien Sonntags geht.“ betonte Frau Hiller-Olm gegen­über unserer Allianz.

Bereits jetzt gebe es genügend Aus­nah­me­re­ge­lun­gen für Laden­öff­nun­gen. Eine weitere Aus­deh­nung von Sonn­tags­ar­beit und Sonn­tags­öff­nun­gen im Handel werde nur die Umsätze von den Werk­ta­gen auf den Sonntag ver­schie­ben.

Eine von Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, ein­zel­nen Kon­zer­nen, der FDP und anderen gefor­derte Grund­ge­setz­än­de­rung, um den für Sonn­tags­öff­nun­gen bisher not­wen­di­gen Anlass­be­zug zu kippen, lehnt Hiller-Ohm ab. Auch im nächsten Bun­des­tag werde es für ein solches Ansinnen keine Unter­stüt­zung der SPD geben. Die SPD wehrt sich auch gegen eine Ver­schlech­te­rung Arbeits­zeit­ge­set­zes: „Das Arbeits­zeit­ge­setz ist ein Schutz­ge­setz und darf nicht ange­tas­tet werden.“

Weitere Blog-Beiträge zum Thema „arbeits­freier Sonntag“ finden Sie auf unserer Webseite https://allianz-fuer-den-freien-sonntag.de/

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Annelies Bruhne
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