Die Hälfte ist geschafft! Mittwoch um zwölf Uhr ist der halbe Mittwoch vorbei, die Hälfte der klas­si­schen Montag-bis-Freitag-Woche und auch die Hälfte der Woche, die nach christ­li­chem Ver­ständ­nis mit dem Sonntag beginnt, liegt hinter einem. Von manchen wird dieser Moment als „Hump-day“ oder „Bergfest“ bezeich­net.

Wer die Hälfte hinter sich hat, hat schon viel erlebt und geschafft – Schönes und Trau­ri­ges, Aben­teu­er­li­ches und Lang­wei­li­ges, Ver­wun­der­li­ches oder Begeis­tern­des. Wer die Hälfte noch vor sich hat, kann sich noch auf Vieles freuen und so Manches meistern.

Die „Halbzeit“ ist also ein guter Moment, um kurz inne­zu­hal­ten und sich eine gedank­li­che Pause zu gönnen. Mit kurzen Texten und Bildern laden wir Sie jeden Mittwoch zu einer kurzen Mitt­woch­s­an­dacht ein. Gönnen Sie sich diese kurze Halbzeit-Pause!

Jeden Don­ners­tag ver­sen­den wir die Halbzeit-Andacht des KDA aus Bayern in unserem News­let­ter, um auch am Don­ners­tag noch mal inne zu halten.

Ermutigt durch die Jah­res­zei­ten

Wir befinden uns gerade an einem Übergang von der Weih­nachts­zeit mit der Bot­schaft des neuen Lebens und der Hoffnung hin zur Pas­si­ons­zeit. Gerade in dieser Über­gangs­zeit werden für unseren Lebens- und Arbeits­all­tag kraft- und mut­brin­gende Feste und Anlässe begangen: Am Montag der Valen­tins­tag, in zehn Tagen das Faschings­fest.

Wir Menschen brauchen solche kleinen und großen Zäsuren in unserem Lebens- und Arbeits­all­tag. Sie bieten gute Mög­lich­kei­ten, Mensch­lich­keit zu zeigen, oder – wie beim Faschings­fest – in einer anderen Rolle mit großem Humor sich selbst zu reflek­tie­ren. Gerade im klas­si­schen Arbeits­all­tag mit seinen Zwängen ist dies oft nicht möglich.
Auch die bibli­schen Texte in dieser Über­gangs­zeit regen zur Refle­xion an, wie sie auch große Hoffnung und Ermu­ti­gung geben. So bei­spiels­weise der zwei­zei­lige Pre­digt­text des ver­gan­ge­nen Sonn­ta­ges vom Pro­phe­ten Jeremia 9, 22 – 23:
So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reich­tums. Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der HERR bin, der Barm­her­zig­keit, Recht und Gerech­tig­keit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR.

 wei­ter­le­sen…

Klaus Hubert, kda Nürnberg/ afa-Geschäfts­füh­rung

Weitere Halbzeit-Andach­ten finden Sie direkt beim Kirch­li­chen Dienst in der Arbeits­welt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern https://kda-bayern.de/mensch-und-arbeit/halbzeit/