NACHRICHTEN

Der Sonntag gehört den Menschen – nicht dem Markt

KWA-Sta­te­­ment zur aktu­el­len Dis­kus­sion: Der Sonntag ist mehr als ein Ein­kaufs­tag. Ange­sichts der erneuten For­de­run­gen nach einer Aus­wei­tung der Sonn­tags­ar­beit im Handel bezieht der Evan­ge­li­sche Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt (KWA) klar Position. Aus evan­ge­li­scher Sicht ist der arbeits­freie Sonntag eine unver­zicht­bare Grund­lage für Gesund­heit, Familie, gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und gemein­same freie Zeit.

Ein Tag, der allen gehört. Warum wir den Sonntag verteidigen

Aus einer Ausnahme wird schnell eine Grund­satz­frage. Die aktuelle Debatte um längere Sonn­tags­ar­beit in Bäcke­reien hat bereits For­de­run­gen nach einer gene­rel­len Sonn­tags­öff­nung des Ein­zel­han­dels aus­ge­löst. Der Kirch­li­che Dienst in der Arbeits­welt (KDA) der Nord­kir­che erklärt, warum der Sonntag als gemein­sa­mer Ruhetag geschützt werden muss – aus sozialen, wirt­schaft­li­chen und theo­lo­gi­schen Gründen.

Mit Zuversicht in die Zukunft: Handwerkergottesdienst gestaltet Wechsel im Ehrenamt

Mit einem fest­li­chen Hand­wer­ker­got­tes­dienst in der St. Annen­kir­che Annaberg-Buchholz wurde ein bedeu­ten­der Wechsel im Ehrenamt der Arbeits­ge­mein­schaft Handwerk und Kirche Sachsen gestal­tet. Johannes Rösch wurde ver­ab­schie­det, KWA-Vor­­­stand­s­­mi­t­­glied Thomas Queck als neuer Lan­des­ob­mann ein­ge­führt.

Beiträge aus den Bereichen Kirche, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

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Kirche trifft Handwerk: Besuch bei Metallbau Walter Müller GmbH in Aue

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Der Besuch von Lan­des­bi­schof Tobias Bilz bei der Metall­bau Walter Müller GmbH in Aue zeigt ein­drucks­voll, wie tief Handwerk und Kirche mit­ein­an­der verwoben sein können. In dem fast 200 Jahre alten Fami­li­en­be­trieb begegnen sich Gene­ra­tio­nen, die mit Mut, Dank­bar­keit und posi­ti­ver Haltung die Her­aus­for­de­run­gen ihrer Zeit meistern – Werte, die auch für die Kirche inspi­rie­rend sind.

Diakonie Deutschland zur neuen Grundsicherung: Rückschritt auf Kosten der Schwächsten

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Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Entwurf für eine neue Grund­si­che­rung vor­ge­legt. Sie will eine effek­ti­vere Aus­ge­stal­tung der Sozi­al­leis­tun­gen errei­chen. Die Diakonie Deutsch­land bezwei­felt, dass die neue Grund­si­che­rung dabei hilft. „Ein großer Teil der Leis­tungs­be­rech­tig­ten muss sehr große Hürden über­win­den, um sich selbst­stän­dig finan­zie­ren zu können. Gründe dafür sind zum Beispiel per­sön­li­che Probleme, Lücken in der Aus­bil­dung oder gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen.

Totalsanktionen bringen Menschen nicht in Arbeit – sondern in die Obdachlosigkeit

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„Die geplante Umwand­lung des Bür­ger­gel­des in eine „Neue Grund­si­che­rung“ war laut Poli­ti­kern der Regie­rungs­ko­ali­tion mit der Erwar­tung ver­bun­den, durch schär­fere Sank­tio­nen fünf Mil­li­ar­den Euro ein­zu­spa­ren. Diese Annahme hat sich als falsch erwiesen.“, betont Lysy. Fach­leute rech­ne­ten nur mit Aus­ga­ben­sen­kun­gen im nied­ri­gen Mil­lio­nen­be­reich. „Tat­säch­lich ist die Aus­ga­ben­quote für die Grund­si­che­rung im Ver­hält­nis zur Wirt­schafts­leis­tung Deutsch­lands seit Jahren ten­den­zi­ell rück­läu­fig.“, so Lysy.

Trauer um Klaus Eberl

Trauer um Klaus Eberl

Mit großem Enga­ge­ment und tiefer theo­lo­gi­scher Über­zeu­gung hat Klaus Eberl über Jahr­zehnte hinweg die sozi­al­ethi­sche Arbeit der Kirche geprägt. Sein Wirken war getragen von dem Anliegen, die gesell­schafts­ver­än­dernde Kraft des Glaubens in die Welt zu tragen – für eine inklu­sive Kirche, in der niemand aus­ge­schlos­sen wird. Sein Einsatz für Bildung, Teilhabe und gelebte Ver­ant­wor­tung bleibt unver­ges­sen und prägt das Selbst­ver­ständ­nis des Sozialen Pro­tes­tan­tis­mus bis heute.

Herbstzeit ist Backzeit – für mehr Bildung weltweit

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Ein starkes Zeichen von Kirche und Handwerk in bewegten Zeiten. Die Weltlage ist geprägt von Krisen, Kriegen, Hunger und wach­sen­der sozialer Ungleich­heit. „Gerade in dieser Situa­tion setzen Jugend­li­che, Gemein­den und Handwerk mit ‚5.000 Brote‘ ein Hoff­nungs­zei­chen:

Jan Duensing ist neuer Referent für Projektentwicklung

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Ein fröh­li­ches „Moin“ in die KWA-Runde: Mein Name ist Jan Duensing und ich bin seit dem 01. Sep­tem­ber 2025 neuer Referent Pro­jekt­ent­wick­lung, zunächst einmal für die kom­men­den 12 Monate. In dieser Rolle wird es meine Aufgabe sein, die vielen Ideen, die im Verband unter­wegs sind zusam­men­zu­bin­den und gleich­zei­tig die eine oder andere Idee auch selber ein­zu­brin­gen.

Ehrenamt zwischen Beruf und Berufung – Kirche im Dialog mit Innenminister Ebling

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Kreis Alten­kir­chen. Im Anschluss an die Blau­licht­kon­fe­renz in Betzdorf tausch­ten sich Innen­mi­nis­ter des Landes Rhein­­land-Pfalz Michael Ebling, MdL Sabine Bätzing-Lich­­ten­t­hä­­ler und Thorsten Bie­ne­mann, Beauf­trag­ter des Evan­ge­li­schen Kir­chen­krei­ses Alten­kir­chen für das Arbeits­feld Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt (KWA), intensiv über die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Ehrenamt aus.

Die EAG setzt mit diesen Anträgen ein starkes Zeichen

Die EAG setzt mit diesen Anträgen ein starkes Zeichen

Die Evan­ge­li­sche Arbeits­ge­mein­schaft für soziale Fragen in Bayern und Thü­rin­gen (EAG e.V.) hat jüngst sechs zentrale Anträge beschlos­sen, die aktuelle sozi­al­po­li­ti­sche Debatten auf­grei­fen und wichtige Impulse für eine gerechte Gestal­tung unserer Sozi­al­sys­teme setzen.

Kirche und Handwerk im Austausch – Besuch beim Bestatterhandwerk

Kirche und Handwerk im Austausch – Besuch beim Bestatterhandwerk

Auf dem Programm standen die Besich­ti­gung des Fami­li­en­un­ter­neh­mens, ein kurzer Spa­zier­gang über den Ost­fried­hof, sowie auf Wunsch, eine Führung durch das zuge­hö­rige Kre­ma­to­rium. Ein gemein­sa­mes Mit­tag­essen im von der Kirche betrie­be­nen „Haus der Trauer“ rundete das Zusam­men­tref­fen ab. Der Gast­ge­ber, Karl Albert Denk, Bestat­ter­meis­ter und Bestat­ter in fünfter Gene­ra­tion, betonte: „Im Bestat­ter­hand­werk stehen nicht nur kurz­fris­tige Erfolge im Vor­der­grund. Vielmehr geht es uns darum, Werte und Ver­ant­wor­tung über Gene­ra­tio­nen hinweg zu bewahren und wei­ter­zu­ge­ben.“

Die Selbstverwaltung muss ins Grundgesetz

Die Selbstverwaltung muss ins Grundgesetz

Alle sechs Jahre werden bei den Sozi­al­wah­len die Vertreter*innen der Ver­si­cher­ten in die Gremien der gesetz­li­chen Kranken‑, Renten- und Unfall­ver­si­che­rung gewählt – zuletzt 2023. Trotz ihrer Bedeu­tung wird die dritt­größte Abstim­mung des Landes und die in den Gremien geleis­tete Selbst­ver­wal­tung kaum wahr­ge­nom­men. Im Gespräch erklärt der Bun­des­be­auf­tragte für die Sozi­al­wah­len und Kol­ping­mit­glied, Peter Weiß, warum die soziale Selbst­ver­wal­tung wichtig ist und weshalb sie eine Stärkung braucht.

Rückblick: Eine inspirierende Bundestagung Handwerk und Kirche

Rückblick: Eine inspirierende Bundestagung Handwerk und Kirche

Die Tagung machte deutlich: Künst­li­che Intel­li­genz braucht mensch­li­che Intel­li­genz. Mehr noch – sie fordert sie heraus. Immer wieder stellte sich die Frage, was KI mit uns als Gesell­schaft macht und wie wir die digitale Trans­for­ma­tion ethisch beglei­ten können. Als Kirche, als Handwerk, als Menschen tragen wir Ver­ant­wor­tung dafür, wie Tech­no­lo­gie gestal­tet, ein­ge­setzt und begrenzt wird. Deutlich wurde auch: KI steht noch ganz am Anfang. Niemand weiß genau, was danach kommt – und dieses „Nicht­wis­sen“ erzeugt bei vielen ein zwie­späl­ti­ges Gefühl.

Kirche trifft Handwerk: Besuch bei Metallbau Walter Müller GmbH in Aue

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Der Besuch von Lan­des­bi­schof Tobias Bilz bei der Metall­bau Walter Müller GmbH in Aue zeigt ein­drucks­voll, wie tief Handwerk und Kirche mit­ein­an­der verwoben sein können. In dem fast 200 Jahre alten Fami­li­en­be­trieb begegnen sich Gene­ra­tio­nen, die mit Mut, Dank­bar­keit und posi­ti­ver Haltung die Her­aus­for­de­run­gen ihrer Zeit meistern – Werte, die auch für die Kirche inspi­rie­rend sind.

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Mit großem Enga­ge­ment und tiefer theo­lo­gi­scher Über­zeu­gung hat Klaus Eberl über Jahr­zehnte hinweg die sozi­al­ethi­sche Arbeit der Kirche geprägt. Sein Wirken war getragen von dem Anliegen, die gesell­schafts­ver­än­dernde Kraft des Glaubens in die Welt zu tragen – für eine inklu­sive Kirche, in der niemand aus­ge­schlos­sen wird. Sein Einsatz für Bildung, Teilhabe und gelebte Ver­ant­wor­tung bleibt unver­ges­sen und prägt das Selbst­ver­ständ­nis des Sozialen Pro­tes­tan­tis­mus bis heute.

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Ein starkes Zeichen von Kirche und Handwerk in bewegten Zeiten. Die Weltlage ist geprägt von Krisen, Kriegen, Hunger und wach­sen­der sozialer Ungleich­heit. „Gerade in dieser Situa­tion setzen Jugend­li­che, Gemein­den und Handwerk mit ‚5.000 Brote‘ ein Hoff­nungs­zei­chen:

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Auf dem Programm standen die Besich­ti­gung des Fami­li­en­un­ter­neh­mens, ein kurzer Spa­zier­gang über den Ost­fried­hof, sowie auf Wunsch, eine Führung durch das zuge­hö­rige Kre­ma­to­rium. Ein gemein­sa­mes Mit­tag­essen im von der Kirche betrie­be­nen „Haus der Trauer“ rundete das Zusam­men­tref­fen ab. Der Gast­ge­ber, Karl Albert Denk, Bestat­ter­meis­ter und Bestat­ter in fünfter Gene­ra­tion, betonte: „Im Bestat­ter­hand­werk stehen nicht nur kurz­fris­tige Erfolge im Vor­der­grund. Vielmehr geht es uns darum, Werte und Ver­ant­wor­tung über Gene­ra­tio­nen hinweg zu bewahren und wei­ter­zu­ge­ben.“