NACHRICHTEN

KWA mit gemeinsamer Geschäftsführung

Seit ihrer Rückkehr zum KWA führen Annelies Bruhne und Axel Braßler die Geschäfte des Ver­ban­des gemein­sam mit jeweils einer halben Stelle. Mit klar ver­teil­ten Ver­ant­wor­tungs­be­rei­chen und gemein­sa­men stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen wollen sie den KWA wei­ter­ent­wi­ckeln und zukunfts­fä­hig auf­stel­len.

Kirsten Fehrs ruft zum Mitmachen bei „5000 Brote“ auf

Mit einer Video­bot­schaft zum Ern­te­dank ruft die EKD-Rats­­vor­­­si­t­­zende Bischö­fin Kirsten Fehrs zur Teil­nahme an „5000 Brote“ auf. Konfi-Gruppen und Bäcke­reien in ganz Deutsch­land sind ein­ge­la­den, gemein­sam Brot zu backen und damit Bil­dungs­pro­jekte für junge Menschen zu unter­stüt­zen.

Welcher Sozialstaatstyp bist Du? Neuer Test lädt zur Diskussion über den Sozialstaat ein

Wie soll ein guter Sozi­al­staat aussehen – und was ist Dir dabei beson­ders wichtig? Ein neuer Online-Per­sön­­lich­keits­­test lädt dazu ein, die eigenen Vor­stel­lun­gen zu ent­de­cken. Unter der Frage „Welcher Sozi­al­staats­typ bist Du?“ geht es um Eigen­ver­ant­wor­tung, Fürsorge, Unter­stüt­zung und gesell­schaft­li­che Soli­da­ri­tät. Der KWA hat den Test gemein­sam mit Diakonie, Natio­na­ler Armuts­kon­fe­renz und weiteren Partnern erar­bei­tet.

Beiträge aus den Bereichen Kirche, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

 aus unserem Netzwerk

KWA kritisiert CDU-Vorstoß: Teilzeit ist Schutzrecht – kein Luxusmodell

KWA kritisiert CDU-Vorstoß: Teilzeit ist Schutzrecht – kein Luxusmodell

Teilzeit ist ein Schutz­recht. Der gesetz­li­che Anspruch auf Teil­zeit­ar­beit ist bewusst als Schutz­recht aus­ge­stal­tet. Er soll ver­hin­dern, dass Beschäf­tigte ihre Arbeits­zeit nur auf Kulanz oder nach indi­vi­du­el­ler Recht­fer­ti­gung redu­zie­ren können. Wird dieser Anspruch aus­ge­höhlt, droht eine Rückkehr zu Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­sen, die einem modernen Arbeits­ver­ständ­nis wider­spre­chen.

Besprechungskreis Kirche-Handwerk: Seit 60 Jahren Impulsgeber

Besprechungskreis Kirche-Handwerk: Seit 60 Jahren Impulsgeber

Was entsteht, wenn Glaube auf Handwerk trifft und dieser Dialog über Jahr­zehnte hinweg lebendig bleibt? Eine Part­ner­schaft, die trägt, Ori­en­tie­rung gibt und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung übernimmt. Genau dafür steht der Zentrale Bespre­chungs­kreis Kirche-Handwerk, der 2026 in Braun­schweig nicht nur zu seiner jähr­li­chen Sitzung zusam­men­kommt, sondern zugleich ein beson­de­res Jubiläum begeht:

Saisonarbeiter lag zwei Tage ohne Hilfe auf dem Boden – jetzt ist er tot

Saisonarbeiter lag zwei Tage ohne Hilfe auf dem Boden – jetzt ist er tot

Janos kam aus Rumänien nach Deutsch­land, um zu arbeiten. Sai­son­ar­beit im Weinbau. Er wollte seine Familie unter­stüt­zen. Statt­des­sen verlor er hier sein Leben. Im Oktober 2025 erlitt Janos in der Mit­ar­bei­ter­un­ter­kunft seines Arbeit­ge­bers in Baden-Wür­t­­te­m­­berg einen schweren medi­zi­ni­schen Notfall. Er lag über zwei Tage bewusst­los auf dem Boden seines Zimmers. Weder Kollegen noch der anwe­sende Arbeit­ge­ber riefen recht­zei­tig den Ret­tungs­dienst.

Neue Grundsicherung auf dem Prüfstand: Diakonie und Nationale Armutskonferenz warnen vor sozialen Folgen

Neue Grundsicherung auf dem Prüfstand: Diakonie und Nationale Armutskonferenz warnen vor sozialen Folgen

Für den Evan­ge­li­schen Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt (KWA) berühren diese Ent­wick­lun­gen zentrale Anliegen unserer Arbeit an der Schnitt­stelle von Arbeit, sozialer Siche­rung und Teilhabe. Als kirch­li­cher Akteur bringen wir sozi­al­ethi­sche Per­spek­ti­ven in arbeits- und sozi­al­po­li­ti­sche Debatten ein. Dabei sind die Ein­schät­zun­gen von Diakonie Deutsch­land und der Natio­na­len Armuts­kon­fe­renz wichtige Ori­en­tie­rungs­punkte. Beide Ein­schät­zun­gen stellen wir zur Ihnen hier zur Ver­fü­gung.

Bernhard Dausend in den ACA-Bundesvorstand gewählt – KWA gratuliert herzlich

Bernhard Dausend in den ACA-Bundesvorstand gewählt – KWA gratuliert herzlich

Der KWA gra­tu­liert seinem Vor­stands­mit­glied Bernhard Dausend sehr herzlich zur Wahl in den Bun­des­vor­stand der Arbeits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Arbei­t­­neh­­mer-Orga­­ni­­sa­­tio­­nen (ACA). Die Dele­gier­ten­ver­samm­lung der ACA hat am ver­gan­ge­nen Wochen­ende in Frank­furt ihren neuen Bun­des­vor­stand bestimmt. Gemein­sam mit Kathrin Zellner wird Bernhard Dausend künftig die Stell­ver­tre­tung des wie­der­ge­wähl­ten Bun­des­vor­sit­zen­den Andreas Luttmer-Bensmann über­neh­men.

Segen und Dank auf dem Autohof am Ersten Advent

Segen und Dank auf dem Autohof am Ersten Advent

„Es ist vielen Menschen gar nicht bewusst, was die Menschen in den Füh­rer­häu­sern der Lkw leisten. Oft wird ver­ges­sen, dass es ihnen zu ver­dan­ken ist, dass die Dinge, die wir an Weih­nach­ten ver­schen­ken möchten, recht­zei­tig vor Ort sind“, so Pröpstin Carolyn Decke aus Harburg, die eben­falls an der Aktion teil­ge­nom­men hat. Mit der vom KDA orga­ni­sier­ten Aktion sollte den Männern (und wenigen Frauen) dafür etwas zurück­ge­ge­ben werden. So ent­hiel­ten die Geschenk­tü­ten Obst, Süßig­kei­ten, Tee, Kaffee, Duschgel und einen Schoko-Nikolaus.

Rückblick: Eine inspirierende Bundestagung Handwerk und Kirche

Rückblick: Eine inspirierende Bundestagung Handwerk und Kirche

Die Tagung machte deutlich: Künst­li­che Intel­li­genz braucht mensch­li­che Intel­li­genz. Mehr noch – sie fordert sie heraus. Immer wieder stellte sich die Frage, was KI mit uns als Gesell­schaft macht und wie wir die digitale Trans­for­ma­tion ethisch beglei­ten können. Als Kirche, als Handwerk, als Menschen tragen wir Ver­ant­wor­tung dafür, wie Tech­no­lo­gie gestal­tet, ein­ge­setzt und begrenzt wird. Deutlich wurde auch: KI steht noch ganz am Anfang. Niemand weiß genau, was danach kommt – und dieses „Nicht­wis­sen“ erzeugt bei vielen ein zwie­späl­ti­ges Gefühl.

Kirche trifft Handwerk: Besuch bei Metallbau Walter Müller GmbH in Aue

Kirche trifft Handwerk: Besuch bei Metallbau Walter Müller GmbH in Aue

Der Besuch von Lan­des­bi­schof Tobias Bilz bei der Metall­bau Walter Müller GmbH in Aue zeigt ein­drucks­voll, wie tief Handwerk und Kirche mit­ein­an­der verwoben sein können. In dem fast 200 Jahre alten Fami­li­en­be­trieb begegnen sich Gene­ra­tio­nen, die mit Mut, Dank­bar­keit und posi­ti­ver Haltung die Her­aus­for­de­run­gen ihrer Zeit meistern – Werte, die auch für die Kirche inspi­rie­rend sind.

Diakonie Deutschland zur neuen Grundsicherung: Rückschritt auf Kosten der Schwächsten

Diakonie Deutschland zur neuen Grundsicherung: Rückschritt auf Kosten der Schwächsten

Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Entwurf für eine neue Grund­si­che­rung vor­ge­legt. Sie will eine effek­ti­vere Aus­ge­stal­tung der Sozi­al­leis­tun­gen errei­chen. Die Diakonie Deutsch­land bezwei­felt, dass die neue Grund­si­che­rung dabei hilft. „Ein großer Teil der Leis­tungs­be­rech­tig­ten muss sehr große Hürden über­win­den, um sich selbst­stän­dig finan­zie­ren zu können. Gründe dafür sind zum Beispiel per­sön­li­che Probleme, Lücken in der Aus­bil­dung oder gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen.

Totalsanktionen bringen Menschen nicht in Arbeit – sondern in die Obdachlosigkeit

Totalsanktionen bringen Menschen nicht in Arbeit – sondern in die Obdachlosigkeit

„Die geplante Umwand­lung des Bür­ger­gel­des in eine „Neue Grund­si­che­rung“ war laut Poli­ti­kern der Regie­rungs­ko­ali­tion mit der Erwar­tung ver­bun­den, durch schär­fere Sank­tio­nen fünf Mil­li­ar­den Euro ein­zu­spa­ren. Diese Annahme hat sich als falsch erwiesen.“, betont Lysy. Fach­leute rech­ne­ten nur mit Aus­ga­ben­sen­kun­gen im nied­ri­gen Mil­lio­nen­be­reich. „Tat­säch­lich ist die Aus­ga­ben­quote für die Grund­si­che­rung im Ver­hält­nis zur Wirt­schafts­leis­tung Deutsch­lands seit Jahren ten­den­zi­ell rück­läu­fig.“, so Lysy.

Trauer um Klaus Eberl

Trauer um Klaus Eberl

Mit großem Enga­ge­ment und tiefer theo­lo­gi­scher Über­zeu­gung hat Klaus Eberl über Jahr­zehnte hinweg die sozi­al­ethi­sche Arbeit der Kirche geprägt. Sein Wirken war getragen von dem Anliegen, die gesell­schafts­ver­än­dernde Kraft des Glaubens in die Welt zu tragen – für eine inklu­sive Kirche, in der niemand aus­ge­schlos­sen wird. Sein Einsatz für Bildung, Teilhabe und gelebte Ver­ant­wor­tung bleibt unver­ges­sen und prägt das Selbst­ver­ständ­nis des Sozialen Pro­tes­tan­tis­mus bis heute.

kda Bayern setzt Schwerpunktthema: „Spannungsfeld Arbeitszeit“

kda Bayern setzt Schwerpunktthema: „Spannungsfeld Arbeitszeit“

In Politik und Wirt­schaft werden derzeit For­de­run­gen nach einer Erhöhung der Wochen­ar­beits­zeit oder nach Ein­schrän­kun­gen soge­nann­ter Life­­style-Teilzeit laut. Gleich­zei­tig geraten bestehende Schutz­re­ge­lun­gen zuneh­mend unter Recht­fer­ti­gungs­druck: Fei­er­tage, arbeits­freie Sonntage und ver­bind­li­che Arbeits­zeit­gren­zen werden nicht selten als Wohl­stands­bremse dar­ge­stellt.

KWA kritisiert CDU-Vorstoß: Teilzeit ist Schutzrecht – kein Luxusmodell

KWA kritisiert CDU-Vorstoß: Teilzeit ist Schutzrecht – kein Luxusmodell

Teilzeit ist ein Schutz­recht. Der gesetz­li­che Anspruch auf Teil­zeit­ar­beit ist bewusst als Schutz­recht aus­ge­stal­tet. Er soll ver­hin­dern, dass Beschäf­tigte ihre Arbeits­zeit nur auf Kulanz oder nach indi­vi­du­el­ler Recht­fer­ti­gung redu­zie­ren können. Wird dieser Anspruch aus­ge­höhlt, droht eine Rückkehr zu Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­sen, die einem modernen Arbeits­ver­ständ­nis wider­spre­chen.

Besprechungskreis Kirche-Handwerk: Seit 60 Jahren Impulsgeber

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Was entsteht, wenn Glaube auf Handwerk trifft und dieser Dialog über Jahr­zehnte hinweg lebendig bleibt? Eine Part­ner­schaft, die trägt, Ori­en­tie­rung gibt und gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung übernimmt. Genau dafür steht der Zentrale Bespre­chungs­kreis Kirche-Handwerk, der 2026 in Braun­schweig nicht nur zu seiner jähr­li­chen Sitzung zusam­men­kommt, sondern zugleich ein beson­de­res Jubiläum begeht:

Saisonarbeiter lag zwei Tage ohne Hilfe auf dem Boden – jetzt ist er tot

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Janos kam aus Rumänien nach Deutsch­land, um zu arbeiten. Sai­son­ar­beit im Weinbau. Er wollte seine Familie unter­stüt­zen. Statt­des­sen verlor er hier sein Leben. Im Oktober 2025 erlitt Janos in der Mit­ar­bei­ter­un­ter­kunft seines Arbeit­ge­bers in Baden-Wür­t­­te­m­­berg einen schweren medi­zi­ni­schen Notfall. Er lag über zwei Tage bewusst­los auf dem Boden seines Zimmers. Weder Kollegen noch der anwe­sende Arbeit­ge­ber riefen recht­zei­tig den Ret­tungs­dienst.

Neue Grundsicherung auf dem Prüfstand: Diakonie und Nationale Armutskonferenz warnen vor sozialen Folgen

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Für den Evan­ge­li­schen Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt (KWA) berühren diese Ent­wick­lun­gen zentrale Anliegen unserer Arbeit an der Schnitt­stelle von Arbeit, sozialer Siche­rung und Teilhabe. Als kirch­li­cher Akteur bringen wir sozi­al­ethi­sche Per­spek­ti­ven in arbeits- und sozi­al­po­li­ti­sche Debatten ein. Dabei sind die Ein­schät­zun­gen von Diakonie Deutsch­land und der Natio­na­len Armuts­kon­fe­renz wichtige Ori­en­tie­rungs­punkte. Beide Ein­schät­zun­gen stellen wir zur Ihnen hier zur Ver­fü­gung.

Bernhard Dausend in den ACA-Bundesvorstand gewählt – KWA gratuliert herzlich

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Der KWA gra­tu­liert seinem Vor­stands­mit­glied Bernhard Dausend sehr herzlich zur Wahl in den Bun­des­vor­stand der Arbeits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Arbei­t­­neh­­mer-Orga­­ni­­sa­­tio­­nen (ACA). Die Dele­gier­ten­ver­samm­lung der ACA hat am ver­gan­ge­nen Wochen­ende in Frank­furt ihren neuen Bun­des­vor­stand bestimmt. Gemein­sam mit Kathrin Zellner wird Bernhard Dausend künftig die Stell­ver­tre­tung des wie­der­ge­wähl­ten Bun­des­vor­sit­zen­den Andreas Luttmer-Bensmann über­neh­men.

Segen und Dank auf dem Autohof am Ersten Advent

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„Es ist vielen Menschen gar nicht bewusst, was die Menschen in den Füh­rer­häu­sern der Lkw leisten. Oft wird ver­ges­sen, dass es ihnen zu ver­dan­ken ist, dass die Dinge, die wir an Weih­nach­ten ver­schen­ken möchten, recht­zei­tig vor Ort sind“, so Pröpstin Carolyn Decke aus Harburg, die eben­falls an der Aktion teil­ge­nom­men hat. Mit der vom KDA orga­ni­sier­ten Aktion sollte den Männern (und wenigen Frauen) dafür etwas zurück­ge­ge­ben werden. So ent­hiel­ten die Geschenk­tü­ten Obst, Süßig­kei­ten, Tee, Kaffee, Duschgel und einen Schoko-Nikolaus.

Rückblick: Eine inspirierende Bundestagung Handwerk und Kirche

Rückblick: Eine inspirierende Bundestagung Handwerk und Kirche

Die Tagung machte deutlich: Künst­li­che Intel­li­genz braucht mensch­li­che Intel­li­genz. Mehr noch – sie fordert sie heraus. Immer wieder stellte sich die Frage, was KI mit uns als Gesell­schaft macht und wie wir die digitale Trans­for­ma­tion ethisch beglei­ten können. Als Kirche, als Handwerk, als Menschen tragen wir Ver­ant­wor­tung dafür, wie Tech­no­lo­gie gestal­tet, ein­ge­setzt und begrenzt wird. Deutlich wurde auch: KI steht noch ganz am Anfang. Niemand weiß genau, was danach kommt – und dieses „Nicht­wis­sen“ erzeugt bei vielen ein zwie­späl­ti­ges Gefühl.

Kirche trifft Handwerk: Besuch bei Metallbau Walter Müller GmbH in Aue

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Der Besuch von Lan­des­bi­schof Tobias Bilz bei der Metall­bau Walter Müller GmbH in Aue zeigt ein­drucks­voll, wie tief Handwerk und Kirche mit­ein­an­der verwoben sein können. In dem fast 200 Jahre alten Fami­li­en­be­trieb begegnen sich Gene­ra­tio­nen, die mit Mut, Dank­bar­keit und posi­ti­ver Haltung die Her­aus­for­de­run­gen ihrer Zeit meistern – Werte, die auch für die Kirche inspi­rie­rend sind.

Diakonie Deutschland zur neuen Grundsicherung: Rückschritt auf Kosten der Schwächsten

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Die Bun­des­re­gie­rung hat einen Entwurf für eine neue Grund­si­che­rung vor­ge­legt. Sie will eine effek­ti­vere Aus­ge­stal­tung der Sozi­al­leis­tun­gen errei­chen. Die Diakonie Deutsch­land bezwei­felt, dass die neue Grund­si­che­rung dabei hilft. „Ein großer Teil der Leis­tungs­be­rech­tig­ten muss sehr große Hürden über­win­den, um sich selbst­stän­dig finan­zie­ren zu können. Gründe dafür sind zum Beispiel per­sön­li­che Probleme, Lücken in der Aus­bil­dung oder gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen.

Totalsanktionen bringen Menschen nicht in Arbeit – sondern in die Obdachlosigkeit

Totalsanktionen bringen Menschen nicht in Arbeit – sondern in die Obdachlosigkeit

„Die geplante Umwand­lung des Bür­ger­gel­des in eine „Neue Grund­si­che­rung“ war laut Poli­ti­kern der Regie­rungs­ko­ali­tion mit der Erwar­tung ver­bun­den, durch schär­fere Sank­tio­nen fünf Mil­li­ar­den Euro ein­zu­spa­ren. Diese Annahme hat sich als falsch erwiesen.“, betont Lysy. Fach­leute rech­ne­ten nur mit Aus­ga­ben­sen­kun­gen im nied­ri­gen Mil­lio­nen­be­reich. „Tat­säch­lich ist die Aus­ga­ben­quote für die Grund­si­che­rung im Ver­hält­nis zur Wirt­schafts­leis­tung Deutsch­lands seit Jahren ten­den­zi­ell rück­läu­fig.“, so Lysy.