NACHRICHTEN
Beiträge aus den Bereichen Kirche, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
aus unserem Netzwerk
Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten
Der arbeitsfreie Sonntag ist mehr als „nur“ ein Ruhetag. Der Sonntag ist der gemeinsame feste Zeitanker unserer Gesellschaft. Der Sonntag bedeutet Ruhe, Familie, Loslassen, Durchatmen und für die nächste Woche Kräfte tanken. Am Sonntag kommt die „Arbeits- und Konsumgesellschaft“ zur Ruhe, die Menschen können gemeinsam freie Zeit miteinander verbringen.
Mit großer Sorge verfolgen wir jedoch die Versuche von Lobbygruppen und Arbeitgeberverbänden, den Schutz des arbeitsfreien Sonntags aufzuweichen und in diesem Punkt das Grundgesetz unseres Landes in Frage zu stellen. So hat der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen eine generelle Öffnung des stationären Einzelhandels an Sonntagen bis Jahresende gefordert und dies mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie begründet.
Sonntagsallianz bezieht Stellung
und weist Generalangriff auf Handelsbeschäftigte zurück
Die Idee des HDE, den Sonntag im Handel für den Rest von 2021 einfach mal abzuschaffen, stieß auf heftigen Widerstand. Dazu Gudrun Nolte, KWA-Vorsitzende: „Der KWA steht als Träger der Allianz für den freien Sonntag hinter der Stellungnahme von unserem Partnern von ver.di. Als Kirche achten wir darauf, dass das Dritte Gebot relevant für die Gesellschaft bleibt.
Pressemitteilung: Motivieren statt bestrafen – Ideen für das Jobcenter der Zukunft
„Hartz IV überwinden!“ heißt es derzeit in der Politik. Kurz vor der Bundestagswahl kündigen verschiedene Parteien an, Hartz IV umbauen oder sogar abschaffen zu wollen. Den dafür zuständigen Behörden, den Jobcentern, könnte ein tiefgreifender Wandel bevorstehen. Aber in welche Richtung?
Der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt hat zu dieser Frage bundesweit Menschen befragt, die die Behörde selbst intensiv erleben: Erwerbslose, Jobcentermitarbeitende und soziale Einrichtungen. Ihre vielfältigen Erfahrungen und Ideen werden in dem neuen Report „Jobcenter der Zukunft – Perspektiven auf eine umstrittene Behörde“ vorgestellt, der ab heute bestellt und heruntergeladen werden kann.
Resümee zur Auftaktveranstaltung
„EU-Fördermöglichkeiten in Kirche und Diakonie nutzen“
Anfang Mai hat der KWA in Zusammenarbeit mit dem EKD Büro in Brüssel und vierzehn evangelischen Landeskirchen und diakonischen Landesverbänden an zwei Tagen eine Veranstaltung rund um die startende neue Förderperiode der EU 2021-2027 angeboten.
Pressemitteilung: Endlich wieder gemeinsam backen! Aktion 5000 Brote soll stattfinden
AKTION 5000 BROTE – Köstlicher Duft liegt in der Luft, wenn die Brote aus dem Ofen gezogen werden! Brote, die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus allen Landeskirchen zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten backen. Das haben im Corona-Jahr 2020 viele Gemeinden vermisst. Daher soll in diesem Jahr die Aktion 5000 Brote wieder wie gewohnt stattfinden. Bäckerbetriebe öffnen ihre Backstuben und backen zusammen mit Konfis Brot.
PRESSEMITTEILUNG: Nur ein soziales Europa ist ein zukunftsfähiges Europa
„Die Bereiche Pflege, Fleischindustrie oder Erntehilfe sind ohne Arbeitskräfte aus anderen europäischen Ländern in Deutschland kaum mehr denkbar. Die Freiheit, innerhalb der EU zu arbeiten, wird zurecht genutzt. Leider aber werden Menschen auch viel zu oft ausgenutzt – das muss sich ändern. Keine halben Sachen mehr bei sozialen Rechten in Europa“, so Gudrun Nolte, Vorsitzende des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) im Vorfeld des Sozialgipfels in Porto vom 07.-08. Mai 2021 und anlässlich des Europatages am 09. Mai 2021.
Pressemitteilung: Keine halben Sachen mehr! Solidarität ist Zukunft, DGB-Motto zum 01. Mai
„Wir müssen die Bedingungen in der Pflege, in der Fleischindustrie und in der Ernte im Blick behalten.“ Dazu fordert der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt e.V. (KWA) zum Tag der Arbeit auf. „Als Teil der Evangelischen Kirche setzen wir uns stets für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit ein“, so Gudrun Nolte, Vorsitzende im KWA.
Motivieren statt bestrafen – Ideen für das Jobcenter der Zukunft
„Hartz IV überwinden!“ heißt es derzeit in der Politik. Kurz vor der Bundestagswahl kündigen verschiedene Parteien an, Hartz IV umbauen oder sogar abschaffen zu wollen. Den dafür zuständigen Behörden, den Jobcentern, könnte ein tiefgreifender Wandel bevorstehen. Aber in welche Richtung?
Der Sonntag ist ein Wert an sich – Deutschlandfunk, ein Beitrag mit Gudrun Nolte
Am 3. März 321 erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum freien Tag. Der Sieben-Tage-Rhythmus hatte sich da bereits bewährt. Einmal in der Woche braucht der Mensch wohl eine Pause – und faulenzen steht nicht mal im Widerspruch zum Kapitalismus.
Tag der Pflege 2021: Solidarität mit den Pflegekräften
Am 12. Mai feiern alljährlich die berufsständischen Pflege-Organisationen den „Internationalen Tag der Pflege“. „Für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche ist Pflege und Sorgearbeit eine ureigene christliche Aufgabe“, sagt KDA-Leiterin Gudrun Nolte“, daher engagieren wir uns im Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus und im Kieler Pflegebündnis“, so Nolte weiter. Beide Bündnisse haben den 12. Mai schon vor Jahren in den „Tag des Pflegenotstands“ umbenannt. Statt zu feiern protestieren sie gemeinsam mit Pflegekräften, Gewerkschaften und weiteren Initiativen für eine menschengerechte Pflege und eine angemessene Personalbemessung in den Krankenhäusern.
Der Sonntag ist ein Wert an sich – Deutschlandfunk, ein Beitrag mit Gudrun Nolte
1700 Jahre Sonntagsruhe Zeit zum Beten, Zeit zum Bummeln Am 3. März 321 vor Jahren erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum freien Tag. Der Sieben-Tage-Rhythmus hatte sich da bereits bewährt. Einmal in der Woche...
1.700 Jahre freier Sonntag – Gibt es auch einen Film?
Ja, sogar mehrere! Drei möchten wir Ihnen hier vorstellen: https://www.youtube.com/watch?v=Ogc7cdyDC28 https://www.youtube.com/watch?v=g9OzValaun0&feature=emb_logo ...
Allianz für den freien Sonntag im Gespräch mit Gabriele Hiller-Ohm (SPD)
Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales, hat sich am 27. Juli 2021 per Videokonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern der „Allianz für den freien Sonntag“ ausgetauscht. Dabei bekräftigte Frau Hiller-Ohm ihre Überzeugung, dass der Sonntag als konsumfreier Tag bewahrt werden müsse. „Ich bin politisch voll auf eurer Linie, wenn es um den Schutz des arbeitsfreien Sonntags geht.“ betonte Frau Hiller-Olm gegenüber unserer Allianz.
Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten
Der arbeitsfreie Sonntag ist mehr als „nur“ ein Ruhetag. Der Sonntag ist der gemeinsame feste Zeitanker unserer Gesellschaft. Der Sonntag bedeutet Ruhe, Familie, Loslassen, Durchatmen und für die nächste Woche Kräfte tanken. Am Sonntag kommt die „Arbeits- und Konsumgesellschaft“ zur Ruhe, die Menschen können gemeinsam freie Zeit miteinander verbringen.
Mit großer Sorge verfolgen wir jedoch die Versuche von Lobbygruppen und Arbeitgeberverbänden, den Schutz des arbeitsfreien Sonntags aufzuweichen und in diesem Punkt das Grundgesetz unseres Landes in Frage zu stellen. So hat der Handelsverband Deutschland (HDE) vor wenigen Tagen eine generelle Öffnung des stationären Einzelhandels an Sonntagen bis Jahresende gefordert und dies mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie begründet.
Sonntagsallianz bezieht Stellung
und weist Generalangriff auf Handelsbeschäftigte zurück
Die Idee des HDE, den Sonntag im Handel für den Rest von 2021 einfach mal abzuschaffen, stieß auf heftigen Widerstand. Dazu Gudrun Nolte, KWA-Vorsitzende: „Der KWA steht als Träger der Allianz für den freien Sonntag hinter der Stellungnahme von unserem Partnern von ver.di. Als Kirche achten wir darauf, dass das Dritte Gebot relevant für die Gesellschaft bleibt.
Pressemitteilung: Motivieren statt bestrafen – Ideen für das Jobcenter der Zukunft
„Hartz IV überwinden!“ heißt es derzeit in der Politik. Kurz vor der Bundestagswahl kündigen verschiedene Parteien an, Hartz IV umbauen oder sogar abschaffen zu wollen. Den dafür zuständigen Behörden, den Jobcentern, könnte ein tiefgreifender Wandel bevorstehen. Aber in welche Richtung?
Der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt hat zu dieser Frage bundesweit Menschen befragt, die die Behörde selbst intensiv erleben: Erwerbslose, Jobcentermitarbeitende und soziale Einrichtungen. Ihre vielfältigen Erfahrungen und Ideen werden in dem neuen Report „Jobcenter der Zukunft – Perspektiven auf eine umstrittene Behörde“ vorgestellt, der ab heute bestellt und heruntergeladen werden kann.
Resümee zur Auftaktveranstaltung
„EU-Fördermöglichkeiten in Kirche und Diakonie nutzen“
Anfang Mai hat der KWA in Zusammenarbeit mit dem EKD Büro in Brüssel und vierzehn evangelischen Landeskirchen und diakonischen Landesverbänden an zwei Tagen eine Veranstaltung rund um die startende neue Förderperiode der EU 2021-2027 angeboten.
Pressemitteilung: Endlich wieder gemeinsam backen! Aktion 5000 Brote soll stattfinden
AKTION 5000 BROTE – Köstlicher Duft liegt in der Luft, wenn die Brote aus dem Ofen gezogen werden! Brote, die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus allen Landeskirchen zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten backen. Das haben im Corona-Jahr 2020 viele Gemeinden vermisst. Daher soll in diesem Jahr die Aktion 5000 Brote wieder wie gewohnt stattfinden. Bäckerbetriebe öffnen ihre Backstuben und backen zusammen mit Konfis Brot.
PRESSEMITTEILUNG: Nur ein soziales Europa ist ein zukunftsfähiges Europa
„Die Bereiche Pflege, Fleischindustrie oder Erntehilfe sind ohne Arbeitskräfte aus anderen europäischen Ländern in Deutschland kaum mehr denkbar. Die Freiheit, innerhalb der EU zu arbeiten, wird zurecht genutzt. Leider aber werden Menschen auch viel zu oft ausgenutzt – das muss sich ändern. Keine halben Sachen mehr bei sozialen Rechten in Europa“, so Gudrun Nolte, Vorsitzende des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) im Vorfeld des Sozialgipfels in Porto vom 07.-08. Mai 2021 und anlässlich des Europatages am 09. Mai 2021.
Pressemitteilung: Keine halben Sachen mehr! Solidarität ist Zukunft, DGB-Motto zum 01. Mai
„Wir müssen die Bedingungen in der Pflege, in der Fleischindustrie und in der Ernte im Blick behalten.“ Dazu fordert der Evangelische Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt e.V. (KWA) zum Tag der Arbeit auf. „Als Teil der Evangelischen Kirche setzen wir uns stets für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit ein“, so Gudrun Nolte, Vorsitzende im KWA.
Motivieren statt bestrafen – Ideen für das Jobcenter der Zukunft
„Hartz IV überwinden!“ heißt es derzeit in der Politik. Kurz vor der Bundestagswahl kündigen verschiedene Parteien an, Hartz IV umbauen oder sogar abschaffen zu wollen. Den dafür zuständigen Behörden, den Jobcentern, könnte ein tiefgreifender Wandel bevorstehen. Aber in welche Richtung?
Der Sonntag ist ein Wert an sich – Deutschlandfunk, ein Beitrag mit Gudrun Nolte
Am 3. März 321 erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum freien Tag. Der Sieben-Tage-Rhythmus hatte sich da bereits bewährt. Einmal in der Woche braucht der Mensch wohl eine Pause – und faulenzen steht nicht mal im Widerspruch zum Kapitalismus.
Tag der Pflege 2021: Solidarität mit den Pflegekräften
Am 12. Mai feiern alljährlich die berufsständischen Pflege-Organisationen den „Internationalen Tag der Pflege“. „Für den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Nordkirche ist Pflege und Sorgearbeit eine ureigene christliche Aufgabe“, sagt KDA-Leiterin Gudrun Nolte“, daher engagieren wir uns im Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus und im Kieler Pflegebündnis“, so Nolte weiter. Beide Bündnisse haben den 12. Mai schon vor Jahren in den „Tag des Pflegenotstands“ umbenannt. Statt zu feiern protestieren sie gemeinsam mit Pflegekräften, Gewerkschaften und weiteren Initiativen für eine menschengerechte Pflege und eine angemessene Personalbemessung in den Krankenhäusern.
Der Sonntag ist ein Wert an sich – Deutschlandfunk, ein Beitrag mit Gudrun Nolte
1700 Jahre Sonntagsruhe Zeit zum Beten, Zeit zum Bummeln Am 3. März 321 vor Jahren erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum freien Tag. Der Sieben-Tage-Rhythmus hatte sich da bereits bewährt. Einmal in der Woche...












