NACHRICHTEN

Der Sonntag gehört den Menschen – nicht dem Markt

KWA-Sta­te­­ment zur aktu­el­len Dis­kus­sion: Der Sonntag ist mehr als ein Ein­kaufs­tag. Ange­sichts der erneuten For­de­run­gen nach einer Aus­wei­tung der Sonn­tags­ar­beit im Handel bezieht der Evan­ge­li­sche Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt (KWA) klar Position. Aus evan­ge­li­scher Sicht ist der arbeits­freie Sonntag eine unver­zicht­bare Grund­lage für Gesund­heit, Familie, gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt und gemein­same freie Zeit.

Ein Tag, der allen gehört. Warum wir den Sonntag verteidigen

Aus einer Ausnahme wird schnell eine Grund­satz­frage. Die aktuelle Debatte um längere Sonn­tags­ar­beit in Bäcke­reien hat bereits For­de­run­gen nach einer gene­rel­len Sonn­tags­öff­nung des Ein­zel­han­dels aus­ge­löst. Der Kirch­li­che Dienst in der Arbeits­welt (KDA) der Nord­kir­che erklärt, warum der Sonntag als gemein­sa­mer Ruhetag geschützt werden muss – aus sozialen, wirt­schaft­li­chen und theo­lo­gi­schen Gründen.

Mit Zuversicht in die Zukunft: Handwerkergottesdienst gestaltet Wechsel im Ehrenamt

Mit einem fest­li­chen Hand­wer­ker­got­tes­dienst in der St. Annen­kir­che Annaberg-Buchholz wurde ein bedeu­ten­der Wechsel im Ehrenamt der Arbeits­ge­mein­schaft Handwerk und Kirche Sachsen gestal­tet. Johannes Rösch wurde ver­ab­schie­det, KWA-Vor­­­stand­s­­mi­t­­glied Thomas Queck als neuer Lan­des­ob­mann ein­ge­führt.

Beiträge aus den Bereichen Kirche, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

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PRESSEMITTEILUNG: Auf die Plätze, fertig – MEHL!

PRESSEMITTEILUNG: Auf die Plätze, fertig – MEHL!

Auf die Plätze, fertig – MEHL! Aktion 5000 Brote startet wieder zum Ern­te­dank­fest
Berlin/Hannover, 24.09.2021: Von Ern­te­dank bis zum 1. Advent läuft die heiße Phase der „Aktion 5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“. Gemein­sam rufen die evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen und die Lan­des­in­nungs­ver­bände des Bäcker­hand­werks zum Mit­ma­chen auf.

Parteien unterstützen KWA-Vorschläge für ein „Jobcenter der Zukunft“

Parteien unterstützen KWA-Vorschläge für ein „Jobcenter der Zukunft“

Egal ob Ampel, Jamaika oder Rot-Rot-Grün – nach der Bun­des­tags­wahl 2021 könnte sich einiges ändern in den deut­schen Job­cen­tern. Der Evan­ge­li­sche Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt hat die wich­tigs­ten Parteien des demo­kra­ti­schen Spek­trums um Stel­lung­nah­men zu seinen Vor­schlä­gen für ein „Job­cen­ter der Zukunft“ gebeten. Die Rück­mel­dun­gen zeigen – in unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen – viel Unter­stüt­zung für die KWA-Vor­­­schläge.

Wechsel in der AEU-Geschäftsführung zum 1. Januar 2022

Wechsel in der AEU-Geschäftsführung zum 1. Januar 2022

Peter Fried­rich wird neuer Geschäfts­füh­rer des Arbeits­krei­ses Evan­ge­li­scher Unter­neh­mer in Deutsch­land e. V. (AEU). Der 1979 in Halle geborene Diplom-Pädagoge über­nimmt im Rahmen der lang­fris­tig geplan­ten Alters­nach­folge zum 1. Januar 2022 die Geschäfts­füh­rung von Stephan Kling­hardt, der nach 32 Jahren in der Orga­ni­sa­tion in den Ruhe­stand tritt.

Zur Mobilität berufen – Christen in der Automobilindustrie und kda Bayern auf der IAA Mobility in München.

Zur Mobilität berufen – Christen in der Automobilindustrie und kda Bayern auf der IAA Mobility in München.

Zur Mobi­li­tät berufen – Christen in der Auto­mo­bil­in­dus­trie und kda Bayern auf der IAA Mobility in München. NÜRNBERG/MÜNCHEN. Kirche und Auto­mo­bil­in­dus­trie – wie passt das zusammen? Mit einem mobilen Treff­punkt in Form eines Rei­se­bus­ses werden die Christen in der Auto­mo­bil­in­dus­trie (CAI) am Eingang West des Mes­se­ge­län­des auf der inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil­messe IAA 2021, die vom 7. bis 12. Sep­tem­ber 2021 in München läuft, präsent sein.

Kein Wahlkampf gegen den Sonntag!

Kein Wahlkampf gegen den Sonntag!

Gewerk­schaf­ten und kirch­li­che Verbände gemein­sam gegen die Angriffe auf den arbeits­freien Sonntag.
Die Allianz für den freien Sonntag, zu der sich die Gewerk­schaft ver.di sowie katho­li­sche und evan­ge­li­sche Arbeit­neh­mer­or­ga­ni­sa­tio­nen zusam­men­ge­schlos­sen haben, warnt vor einem neuen Angriff auf den grund­ge­setz­lich garan­tier­ten Schutz des arbeits­freien Sonntags. Anlass sind das von der CSU vor­ge­stellte Programm zur Bun­des­tags­wahl sowie Reak­tio­nen der Parteien auf Fragen der Allianz.

Bad Boller Appell zu „Churches for Future“

Bad Boller Appell zu „Churches for Future“

Ende Juli fand in Bad Boll eine große Tagung zum Thema „Churches for Future – Kirche als Motor für Kli­ma­ge­rech­tig­keit!?“ statt, bei der ein Appell ver­ab­schie­det wurde, in dem klare For­de­run­gen an die Ev. Kirche in Würt­tem­berg gerich­tet sind, ihren Einsatz für Kli­ma­ge­rech­tig­keit zu ver­stär­ken. Aktuell wird in der würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­kir­che über die Ver­ab­schie­dung eines Kli­ma­schutz­ge­set­zes ver­han­delt.
Da dieser Appell viele wichtige grund­sätz­li­che For­de­run­gen enthält, ist er sicher auch für den Einsatz für Kli­ma­ge­rech­tig­keit in anderen Kirchen relevant und anregend.

Nachberichterstattung Azubi-Gottesdienst in Hamburg

Nachberichterstattung Azubi-Gottesdienst in Hamburg

„Corona-Zeit wie eine Wan­de­rung durch die Wüste“ – Bewe­gende Worte und stim­mungs­volle Songs beim Azubi-Got­­tes­­dienst 2021 im Michel in Hamburg

„Vertraut auf Euch und gebt nicht gleich auf!“ Mit diesem Appell spricht Marian Dodd-Omabe in ihrem Video-Sta­te­­ment den frisch geba­cke­nen Azubis Mut zu. Gemein­sam mit Steffy Jaofera, Emil Peters und Vola­tiana Ralam­bo­niaina hat sie den Got­tes­dienst für die „Neuen“ vor­be­rei­tet. Unter der Über­schrift „Wüsten und Oasen“ sprachen die von den Schwie­rig­kei­ten einer Aus­bil­dung in Corona-Zeiten. Dazu gehören Ver­zö­ge­run­gen beim Aus­bil­dungs­be­ginn, die fehlende Planung, aber auch sprach­li­che Her­aus­for­de­run­gen für Aus­zu­bil­dende, deren Mut­ter­spra­che nicht Deutsch ist. Aber neben diesen „Wüsten“ gibt es für sie auch „Oasen“, aus denen sie Kraft schöpfen können: Ausflüge in die Natur, Gesprä­che mit Familie und Freunden, der Glaube an sich selbst und ja, auch das Reden mit Gott.

Eckart von Hirschhausen mahnt: Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunftsfähigkeit

Eckart von Hirschhausen mahnt: Ohne Nachhaltigkeit keine Zukunftsfähigkeit

Füh­rungs­ver­ant­wort­li­che aus Kirche und Diakonie dis­ku­tie­ren über not­wen­dige Stra­te­gien: Öko­lo­gi­sche Ver­träg­lich­keit, soziale Gerech­tig­keit und eine am Gemein­wohl ori­en­tierte Wirt­schaft­lich­keit sind wesent­li­che Bau­steine, um kirch­li­che Ein­rich­tun­gen und Orga­ni­sa­tio­nen für zukünf­tige Her­aus­for­de­run­gen kri­sen­fest zu machen.

Allianz für den freien Sonntag im Gespräch mit Gabriele Hiller-Ohm (SPD)

Allianz für den freien Sonntag im Gespräch mit Gabriele Hiller-Ohm (SPD)

Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bun­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­nete und Mitglied des Aus­schus­ses für Arbeit und Soziales, hat sich am 27. Juli 2021 per Video­kon­fe­renz mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der „Allianz für den freien Sonntag“ aus­ge­tauscht. Dabei bekräf­tigte Frau Hiller-Ohm ihre Über­zeu­gung, dass der Sonntag als kon­sum­freier Tag bewahrt werden müsse. „Ich bin poli­tisch voll auf eurer Linie, wenn es um den Schutz des arbeits­freien Sonntags geht.“ betonte Frau Hiller-Olm gegen­über unserer Allianz.

Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten

Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten

Der arbeits­freie Sonntag ist mehr als „nur“ ein Ruhetag. Der Sonntag ist der gemein­same feste Zeit­an­ker unserer Gesell­schaft. Der Sonntag bedeutet Ruhe, Familie, Los­las­sen, Durch­at­men und für die nächste Woche Kräfte tanken. Am Sonntag kommt die „Arbeits- und Kon­sum­ge­sell­schaft“ zur Ruhe, die Menschen können gemein­sam freie Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen.

Mit großer Sorge ver­fol­gen wir jedoch die Versuche von Lob­by­grup­pen und Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, den Schutz des arbeits­freien Sonntags auf­zu­wei­chen und in diesem Punkt das Grund­ge­setz unseres Landes in Frage zu stellen. So hat der Han­dels­ver­band Deutsch­land (HDE) vor wenigen Tagen eine gene­relle Öffnung des sta­tio­nä­ren Ein­zel­han­dels an Sonn­ta­gen bis Jah­res­ende gefor­dert und dies mit den wirt­schaft­li­chen Folgen der Pandemie begrün­det.

Sonntagsallianz bezieht Stellung und weist Generalangriff auf Handelsbeschäftigte zurück

Sonntagsallianz bezieht Stellung
und weist Generalangriff auf Handelsbeschäftigte zurück

Die Idee des HDE, den Sonntag im Handel für den Rest von 2021 einfach mal abzu­schaf­fen, stieß auf heftigen Wider­stand. Dazu Gudrun Nolte, KWA-Vor­­­si­t­­zende: „Der KWA steht als Träger der Allianz für den freien Sonntag hinter der Stel­lung­nahme von unserem Partnern von ver.di. Als Kirche achten wir darauf, dass das Dritte Gebot relevant für die Gesell­schaft bleibt.

PRESSEMITTEILUNG: Auf die Plätze, fertig – MEHL!

PRESSEMITTEILUNG: Auf die Plätze, fertig – MEHL!

Auf die Plätze, fertig – MEHL! Aktion 5000 Brote startet wieder zum Ern­te­dank­fest
Berlin/Hannover, 24.09.2021: Von Ern­te­dank bis zum 1. Advent läuft die heiße Phase der „Aktion 5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“. Gemein­sam rufen die evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen und die Lan­des­in­nungs­ver­bände des Bäcker­hand­werks zum Mit­ma­chen auf.

Parteien unterstützen KWA-Vorschläge für ein „Jobcenter der Zukunft“

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Egal ob Ampel, Jamaika oder Rot-Rot-Grün – nach der Bun­des­tags­wahl 2021 könnte sich einiges ändern in den deut­schen Job­cen­tern. Der Evan­ge­li­sche Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt hat die wich­tigs­ten Parteien des demo­kra­ti­schen Spek­trums um Stel­lung­nah­men zu seinen Vor­schlä­gen für ein „Job­cen­ter der Zukunft“ gebeten. Die Rück­mel­dun­gen zeigen – in unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen – viel Unter­stüt­zung für die KWA-Vor­­­schläge.

Wechsel in der AEU-Geschäftsführung zum 1. Januar 2022

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Peter Fried­rich wird neuer Geschäfts­füh­rer des Arbeits­krei­ses Evan­ge­li­scher Unter­neh­mer in Deutsch­land e. V. (AEU). Der 1979 in Halle geborene Diplom-Pädagoge über­nimmt im Rahmen der lang­fris­tig geplan­ten Alters­nach­folge zum 1. Januar 2022 die Geschäfts­füh­rung von Stephan Kling­hardt, der nach 32 Jahren in der Orga­ni­sa­tion in den Ruhe­stand tritt.

Zur Mobilität berufen – Christen in der Automobilindustrie und kda Bayern auf der IAA Mobility in München.

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Zur Mobi­li­tät berufen – Christen in der Auto­mo­bil­in­dus­trie und kda Bayern auf der IAA Mobility in München. NÜRNBERG/MÜNCHEN. Kirche und Auto­mo­bil­in­dus­trie – wie passt das zusammen? Mit einem mobilen Treff­punkt in Form eines Rei­se­bus­ses werden die Christen in der Auto­mo­bil­in­dus­trie (CAI) am Eingang West des Mes­se­ge­län­des auf der inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil­messe IAA 2021, die vom 7. bis 12. Sep­tem­ber 2021 in München läuft, präsent sein.

Kein Wahlkampf gegen den Sonntag!

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Gewerk­schaf­ten und kirch­li­che Verbände gemein­sam gegen die Angriffe auf den arbeits­freien Sonntag.
Die Allianz für den freien Sonntag, zu der sich die Gewerk­schaft ver.di sowie katho­li­sche und evan­ge­li­sche Arbeit­neh­mer­or­ga­ni­sa­tio­nen zusam­men­ge­schlos­sen haben, warnt vor einem neuen Angriff auf den grund­ge­setz­lich garan­tier­ten Schutz des arbeits­freien Sonntags. Anlass sind das von der CSU vor­ge­stellte Programm zur Bun­des­tags­wahl sowie Reak­tio­nen der Parteien auf Fragen der Allianz.

Bad Boller Appell zu „Churches for Future“

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Ende Juli fand in Bad Boll eine große Tagung zum Thema „Churches for Future – Kirche als Motor für Kli­ma­ge­rech­tig­keit!?“ statt, bei der ein Appell ver­ab­schie­det wurde, in dem klare For­de­run­gen an die Ev. Kirche in Würt­tem­berg gerich­tet sind, ihren Einsatz für Kli­ma­ge­rech­tig­keit zu ver­stär­ken. Aktuell wird in der würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­kir­che über die Ver­ab­schie­dung eines Kli­ma­schutz­ge­set­zes ver­han­delt.
Da dieser Appell viele wichtige grund­sätz­li­che For­de­run­gen enthält, ist er sicher auch für den Einsatz für Kli­ma­ge­rech­tig­keit in anderen Kirchen relevant und anregend.

Nachberichterstattung Azubi-Gottesdienst in Hamburg

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„Vertraut auf Euch und gebt nicht gleich auf!“ Mit diesem Appell spricht Marian Dodd-Omabe in ihrem Video-Sta­te­­ment den frisch geba­cke­nen Azubis Mut zu. Gemein­sam mit Steffy Jaofera, Emil Peters und Vola­tiana Ralam­bo­niaina hat sie den Got­tes­dienst für die „Neuen“ vor­be­rei­tet. Unter der Über­schrift „Wüsten und Oasen“ sprachen die von den Schwie­rig­kei­ten einer Aus­bil­dung in Corona-Zeiten. Dazu gehören Ver­zö­ge­run­gen beim Aus­bil­dungs­be­ginn, die fehlende Planung, aber auch sprach­li­che Her­aus­for­de­run­gen für Aus­zu­bil­dende, deren Mut­ter­spra­che nicht Deutsch ist. Aber neben diesen „Wüsten“ gibt es für sie auch „Oasen“, aus denen sie Kraft schöpfen können: Ausflüge in die Natur, Gesprä­che mit Familie und Freunden, der Glaube an sich selbst und ja, auch das Reden mit Gott.

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Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bun­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­nete und Mitglied des Aus­schus­ses für Arbeit und Soziales, hat sich am 27. Juli 2021 per Video­kon­fe­renz mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der „Allianz für den freien Sonntag“ aus­ge­tauscht. Dabei bekräf­tigte Frau Hiller-Ohm ihre Über­zeu­gung, dass der Sonntag als kon­sum­freier Tag bewahrt werden müsse. „Ich bin poli­tisch voll auf eurer Linie, wenn es um den Schutz des arbeits­freien Sonntags geht.“ betonte Frau Hiller-Olm gegen­über unserer Allianz.

Offener Brief der Allianz für den freien Sonntag an die Kanzlerkandidatin und Kanzlerkandidaten

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Der arbeits­freie Sonntag ist mehr als „nur“ ein Ruhetag. Der Sonntag ist der gemein­same feste Zeit­an­ker unserer Gesell­schaft. Der Sonntag bedeutet Ruhe, Familie, Los­las­sen, Durch­at­men und für die nächste Woche Kräfte tanken. Am Sonntag kommt die „Arbeits- und Kon­sum­ge­sell­schaft“ zur Ruhe, die Menschen können gemein­sam freie Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen.

Mit großer Sorge ver­fol­gen wir jedoch die Versuche von Lob­by­grup­pen und Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, den Schutz des arbeits­freien Sonntags auf­zu­wei­chen und in diesem Punkt das Grund­ge­setz unseres Landes in Frage zu stellen. So hat der Han­dels­ver­band Deutsch­land (HDE) vor wenigen Tagen eine gene­relle Öffnung des sta­tio­nä­ren Ein­zel­han­dels an Sonn­ta­gen bis Jah­res­ende gefor­dert und dies mit den wirt­schaft­li­chen Folgen der Pandemie begrün­det.