WIRTSCHAFT UND BRANCHEN

Handwerk und Kirche

Gott schütze und segne das ehrbare Handwerk“. Dieser Satz gehört quasi als Qua­li­täts­stan­dard zu den Ver­laut­ba­run­gen des Hand­werks in Deutsch­land. Die Arbeits­ge­mein­schaft Handwerk und Kirche (AHK) ist die sicht­bare Part­ne­rin dieser Bitte und aus Sicht des Hand­werks unver­zicht­bar für seine wert­ori­en­tierte Aus­rich­tung.

zur Arbeits­ge­mein­schaft AHK 

Führung und Verantwortung

Der Bun­des­aus­schuss FuV vernetzt die „Füh­rungs­kräf­te­ar­beit“ der Lan­des­kir­chen. Dabei erfolgte der Aus­tausch bisher vor allem über zwei Schwer­punkte: Den Dialog mit Füh­rungs­kräf­ten (z.B. über Führungs- und Unter­neh­mens­ethik) und die Stärkung und Beglei­tung von Füh­rungs­kräf­ten (z.B. durch spi­ri­tu­elle Angebote).

zum Aus­schuss FuV

Prekäre Arbeit (in der Fleischindustrie)

Seit 2018 treffen sich Enga­gierte aus Gewerk­schaf­ten, Kirchen, Bera­tungs­stel­len, Wis­sen­schaft, Politik und Initia­ti­ven min­des­tens einmal im Jahr bun­des­weit zu Aus­tausch und Beratung über die Situa­tion der migran­ti­schen Beschäf­tig­ten in der Fleisch­in­dus­trie in Deutsch­land

Ansprech­part­ne­rin und Infor­ma­tio­nen

In diesem The­men­feld betrach­ten wir sowohl aktuelle Pro­blem­la­gen wie z.B. akute Insol­venz­ver­fah­ren oder aus­beu­te­ri­sche Wirt­schafts­struk­tu­ren, als auch ganze Wirt­schafts­zweige und Branchen, die aus kirch­li­cher Sicht beson­dere Auf­merk­sam­keit ver­die­nen. Dazu gehört bei­spiels­weise das Handwerk oder die Alten- und Kran­ken­pflege sowie die Fleisch­in­dus­trie.

Auf diesen Gebieten enga­gie­ren sich:

  • Aus­schuss Führung und Ver­ant­wor­tung (FuV)
  • Arbeits­ge­mein­schaft Handwerk und Kirche (AHK)
  • Beauf­tragte prekäre Arbeit ins­be­son­dere in der Fleisch­in­dus­trie

Der Aus­schuss Führung und Ver­ant­wor­tung ent­wi­ckelt Dia­log­for­mate, um die Ver­bin­dung zwischen Wirt­schaft und Kirche lebendig zu halten. Sein Ziel ist es, Menschen mit Füh­rungs­ver­ant­wor­tung zu begegnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus vernetzt er die „Füh­rungs­kräf­te­ar­beit“ der Lan­des­kir­chen.

Die Arbeits­ge­mein­schaft Handwerk und Kirche setzt sich zusammen aus Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­kern sowie lan­des­kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen der Hand­wer­ker­ar­beit in der Evan­ge­li­schen Kirche in Deutsch­land (EKD). Kirche und Hand­wer­ker­schaft sind eng mit­ein­an­der ver­bun­den: In den Kir­chen­ge­mein­den, vor allem in länd­li­chen Regionen, spielen Hand­wer­ker­fa­mi­lien schon seit Jahr­hun­der­ten eine große Rolle, da sie sehr ansässig sind und über Gene­ra­tio­nen hinweg Gemein­den geprägt haben. Zugleich ist die Kirche in vielen Situa­tio­nen und Aufgaben, wie bei­spiels­weise bei Kirchbau oder Kirch­sa­nie­rung, auf das Handwerk ange­wie­sen und nutzt dessen Dienst­leis­tun­gen.

Die Beauf­tra­gung perkäre Arbeit ins­be­son­dere in der Fleisch­in­dus­trie:
In diesem beson­de­ren The­men­feld legen wir unseren Haupt­au­gen­merk auf die Situa­tion der oftmals aus Ost­eu­ropa stam­men­den Arbeits­kräfte in der Fleisch­in­dus­trie (sowie weiterer aus­ge­wähl­ter Branchen). 
Gemein­sam mit der Gewerk­schaft Nahrung, Genuss, Gast­stät­ten (NGG) und dem Bera­tungs­netz­werk Faire Mobi­li­tät des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des sind wir Aus­rich­ter der sog. „Initia­ti­venkon­fe­renz“. Sie dient der Ver­net­zung, der gemein­sa­men Beratung und gegen­sei­ti­ger Infor­ma­tion und  dem Aus­tausch von enga­gier­ten Gewerkschaftler*innen, Mitarbeiter*innen von Bera­tungs­stel­len  sowie enga­gier­ten Bürger*innen und  Vertreter*innen von kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen mit dem Ziel,  Ver­bes­se­run­gen her­bei­zu­füh­ren und Miss­stän­den abzu­hel­fen. Dazu gehören Kon­takt­ar­beit und Aus­tausch mit Politik und Wis­sen­schaft u.a. mehr.

 

 

FuV-Themen:

  • Dialog mit Füh­rungs­kräf­ten (z.B. über Führungs- und Unter­neh­mens­ethik) und
  • die Stärkung und Beglei­tung von Füh­rungs­kräf­ten (z.B. durch spi­ri­tu­elle Angebote).

AHK-Themen:

  • Hand­werks­got­tes­dienste
  • Dialog mit Hand­werks­or­ga­ni­sa­tio­nen und Hand­werks­be­trie­ben

Prekäre Arbeit – Themen:

Ansprechpartner*innen FuV:

  • Renate Fall­brück,
    Telefon 040 30620 1361, E‑Mail
  • Peter Lysy,
    Telefon 01520 9889957, E‑Mail

Ansprechpartner*innen AHK:

  • Dieter Vier­l­beck,
    Telefon 089 5119 488, E‑Mail
  • Fried­rich Selter,
    Telefon 0541 45 210, E‑Mail

Ansprechpartnerin prekäre Arbeit in der Fleischindustrie:

  • Heike Riemann,
    Telefon: 040 / 51 90 00–942
    Mobil: 0173 / 82 88 003E‑Mail

Kontakt

Renate Fallbrüg
Spe­che­rin des Aus­schus­ses Führung und Ver­ant­wor­tung KWA

Pastorin, Leiterin des
Kirch­li­chen Dienstes in der Nord­kir­che
König­straße 54
22767 Hamburg
Telefon: 040  30 620 1361
E‑Mail

Peter Lysy

Pfarrer, stellv. Leiter kda Bayern
Kirch­li­cher Dienst in der Arbeits­welt
der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Schwan­tha­ler­str. 91
80336 München
Telefon 01520 9889957
E‑Mail

Dieter Vier­l­beck

Stellv. Vor­stands­vor­sit­zen­der KWA
Vor­stands­vor­sit­zen­der AHK
Telefon: 089 5119 488
E‑Mail

Fried­rich Selter
Theo­lo­gi­scher Vor­sit­zen­der AHK
Regio­nal­bi­schof
für den Sprengel Osna­brück

Tel. 0541 45 210
E‑Mail

Heike Riemann
KWA-Beauf­tra­gung Prekäre Arbeit

KDA der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kirche
in Nord­deutsch­land
Refe­ren­tin, Regi­ons­ver­ant­wort­li­che Hamburg

Hölert­wiete 5 | 21073 Hamburg
Tel.: 040 519000942
E‑Mail

Ein Tag, der allen gehört. Warum wir den Sonntag verteidigen

Aus einer Ausnahme wird schnell eine Grund­satz­frage. Die aktuelle Debatte um längere Sonn­tags­ar­beit in Bäcke­reien hat bereits For­de­run­gen nach einer gene­rel­len Sonn­tags­öff­nung des Ein­zel­han­dels aus­ge­löst. Der Kirch­li­che Dienst in der Arbeits­welt (KDA) der Nord­kir­che erklärt, warum der Sonntag als gemein­sa­mer Ruhetag geschützt werden muss – aus sozialen, wirt­schaft­li­chen und theo­lo­gi­schen Gründen.

Online-Hearing: ARBEITSMIGRATION
Erfolge und Perspektiven

14.09.2026 – In der Migra­ti­ons­de­batte wird Zuwan­de­rung oft als Belas­tung oder sogar Bedro­hung the­ma­ti­siert. Das Hearing will dazu einen Gegen­punkt setzen. Es rückt die Erfolge, Poten­ziale und gelebten Rea­li­tä­ten der Arbeits­mi­gra­tion in den Fokus.

Pressemitteilung: Nicht bei Kranken und Pflegenden sparen

Anläss­lich der Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz in Hannover fordert der Evan­ge­li­sche Verband Kirche-Wir­t­­schaft-Arbeits­­welt (KWA), Gesund­heit und Pflege als öffent­li­che Daseins­vor­sorge nach­hal­tig und soli­da­risch zu sichern. Ange­sichts von Fach­kräf­te­man­gel und stei­gen­den Ver­sor­gungs­be­dar­fen dürften not­wen­dige Reformen nicht auf Kosten von Beschäf­tig­ten, Pfle­ge­be­dürf­ti­gen und ihren Ange­hö­ri­gen gehen.

Beiträge zu Wirtschaft und Branchen

Inklusive Arbeitswelten gestaltenChancen und Herausforderungen in Kirche, Diakonie, Bildung und Wirtschaft

Inklusive Arbeitswelten gestalten
Chancen und Herausforderungen in Kirche, Diakonie, Bildung und Wirtschaft

Das neue Gesetz für einen inklu­si­ven Arbeits­markt (2023) zielt darauf ab, dass Menschen mit Behin­de­run­gen gleich­be­rech­tigt und selbst­be­stimmt das Arbeits­le­ben mit­ge­stal­ten. Einer Erwerbs­ar­beit nach­ge­hen zu können, ist für Menschen mit Behin­de­run­gen ein wich­ti­ger Teil ihrer unbe­hin­der­ten Teilhabe an einer inklu­si­ven Gesell­schaft.

Eile ist geboten: Nur noch wenige Plätze frei für unser Forum am 9. November!

Eile ist geboten: Nur noch wenige Plätze frei für unser Forum am 9. November!

Wir sind in den Endspurt für unser hoch­span­nen­des Forum „Alten­pflege mit­ten­drin – Ein Mehrwert für alle“ am 9. November in Hannover gestar­tet und die Nach­frage ist beein­dru­ckend! Doch es gibt gute Nach­rich­ten – es sind noch wenige Plätze ver­füg­bar, und wir möchten Sie herzlich dazu einladen, sich anzu­mel­den, bevor es zu spät ist.

Begeisterte Teilnehmende bei der Bundestagung Handwerk und Kirche in Hamburg

Begeisterte Teilnehmende bei der Bundestagung Handwerk und Kirche in Hamburg

„Handwerk in Bewegung“ – Unter diesem Motto stand die dies­jäh­rige Jah­res­ta­gung von „Handwerk und Kirche“ in Hamburg. Nach­ge­fragt: Wie lassen sich „Fach­kräfte – gewinnen, aus­bil­den und halten“? Ob Fachtag, Betriebs­be­such oder Aus­tausch mit Bischö­fin Kirsten Fehrs – diese zentrale Fra­ge­stel­lung beglei­tete uns vom 6. bis 8. Oktober.

Inklusive Arbeitswelten gestaltenChancen und Herausforderungen in Kirche, Diakonie, Bildung und Wirtschaft

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Chancen und Herausforderungen in Kirche, Diakonie, Bildung und Wirtschaft

Das neue Gesetz für einen inklu­si­ven Arbeits­markt (2023) zielt darauf ab, dass Menschen mit Behin­de­run­gen gleich­be­rech­tigt und selbst­be­stimmt das Arbeits­le­ben mit­ge­stal­ten. Einer Erwerbs­ar­beit nach­ge­hen zu können, ist für Menschen mit Behin­de­run­gen ein wich­ti­ger Teil ihrer unbe­hin­der­ten Teilhabe an einer inklu­si­ven Gesell­schaft.

Wir ziehen Bilanz: 1 Jahr Minijob-Reform

Wir ziehen Bilanz: 1 Jahr Minijob-Reform

Beim Thema „Minijobs“ scheiden sich die Geister: Während Arbeit­ge­bende die Fle­xi­bi­li­tät nicht missen möchten, die diese Beschäf­ti­gungs­form ver­meint­lich mit sich bringt, ent­pup­pen sich Minijobs für Arbeit­neh­mende mitunter zu schlecht abge­si­cher­ten Teil­zeit­fal­len – vor allem für Frauen. Im letzten Jahr wurde der Minijob von der Ampel­ko­ali­tion refor­miert und erhielt u.a. analog zur Erhöhung des Min­dest­lohns eine neue Ver­dienst­ober­grenze.

Handwerk und Kirche stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Handwerk und Kirche stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Das deutsche Handwerk und die Evan­ge­li­sche Kirche über­neh­men gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung, sie sind Garanten für Inte­gra­tion und Nach­hal­tig­keit. Diese Grund­pfei­ler ihrer Zusam­men­ar­beit haben führende Ver­tre­ter der Evan­ge­li­schen Kirche in Deutsch­land (EKD) und des Zen­tral­ver­ban­des des Deut­schen Hand­werks (ZDH) am 13. Sep­tem­ber in Berlin bei einem Spit­zen­ge­spräch defi­niert. Um den aktu­el­len sozialen und poli­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen kon­struk­tiv zu begegnen, werden beide Insti­tu­tio­nen ihre jahr­zehn­te­lange Koope­ra­tion noch weiter festigen.

Der September/Oktober-Impuls: Sonntagsschutz dient allen!

Der September/Oktober-Impuls: Sonntagsschutz dient allen!

Die heute gültige Gesetz­ge­bung zum Sonn­tags­schutz und ihre gegen­wär­tige Anwen­dung in der Recht­spre­chung gehen nicht auf die Ver­tei­di­gung angeb­lich rück­wärts­ge­wand­ter kirch­li­cher Inter­es­sen zurück, sondern ver­dan­ken sich ganz im Gegen­teil einem gemein­sa­men Enga­ge­ment ganz unter­schied­li­cher gesell­schaft­li­chen Akteure, um auf die Her­aus­for­de­run­gen der modernen Welt eine men­schen­ge­rechte Antwort zu geben. Arbei­t­­neh­­mer- und Sozi­al­rechte brauchen Schutz.

Reflexion der deutschen Automobilwirtschaft und der besondere Fall VW

Reflexion der deutschen Automobilwirtschaft und der besondere Fall VW

Die deutsche Auto­mo­bil­in­dus­trie befindet sich in einem tief­grei­fen­den Struk­tur­wan­del. Der Übergang von der alten, gut beherrsch­ten Ver­­­b­ren­­ner-Tech­­no­­lo­­gie, hin zu einer neuen, zum Teil noch mit großen Unsi­cher­hei­ten behaf­te­ten, E‑Mobilität, stellt alle eta­blier­ten Akteure vor große Her­aus­for­de­run­gen.

Online Reihe: Chancen und Grenzen des Marktes

Online Reihe: Chancen und Grenzen des Marktes

Ziel­set­zung der Reihe ist es, die beson­de­ren Mög­lich­kei­ten zu beleuch­ten, die der Markt zur Bewäl­ti­gung grund­le­gen­der Her­aus­for­de­run­gen des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens bereit­hält. Zugleich soll aber auch danach gefragt werden, wo die Grenzen des Marktes liegen, die er mit der Logik des Marktes nicht zu über­schrei­ten vermag.

Braucht Deutschland ein Ressourcenschutzgesetz?

Braucht Deutschland ein Ressourcenschutzgesetz?

​Diesmal wollen wir der Frage nach­ge­hen, ob Deutsch­land eine Res­sour­cen­schutz­ge­setz benötigt. Aus öko­lo­gi­scher Sicht befindet sich die Welt in einer ver­zwei­fel­ten Lage. Die pla­ne­ta­ri­schen Belas­tungs­gren­zen sind weit über­schrit­ten. Der Earth Over­shoot Day wird jedes Jahr früher erreicht. In Deutsch­land sind die bis­he­ri­gen poli­ti­schen Bemü­hun­gen fehl­ge­schla­gen. Weder das Kreis­lauf­wirt­schafts­ge­setz noch das Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz­pro­gramm haben zu einer Senkung des Res­sour­cen­ver­brauchs geführt.