Spirituelle Impulse
Wortmeldung März 2026: Vom Wort Gottes – Wirken und Werkzeuge
Kann Gott also auch durch KI wirken? Wenn Gott durch Menschen spricht, kann er auch die KI als Werkzeug nutzen. Seelsorge ist theologisch nicht durch das Medium bestimmt, sondern durch ihren Ursprung: Sie ist Dienst am Menschen im Auftrag Gottes. Bereits Martin Luther betonte, dass Gottes Wirken an das „äußerliche Wort“ gebunden ist, das uns von außen begegnen muss – ob mündlich, schriftlich oder technisch vermittelt.
Gesehen werden – Prekäre Arbeit und Frauen
Sehen, wirklich sehen, ist der Anfang von Veränderung. Und doch bleiben viele Formen von Leid unsichtbar. Dazu gehört auch die prekäre Arbeit, die besonders viele Frauen betrifft.
Prekäre Arbeit bedeutet Unsicherheit: befristete Verträge, niedrige Löhne, fehlende soziale Absicherung, Arbeit auf Abruf. Sie bedeutet ständige Sorge: Reicht es bis zum Monatsende? Was passiert, wenn ich krank werde? Wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Schichtzeiten wechseln? Für viele Frauen ist diese Unsicherheit kein Ausnahmezustand, sondern Alltag.
Frauenmonat März 2026
Wir zeigen in unserem diesjährigen Online-Schwerpunkt zum Frauenmonat März systemische und branchenspezifische Ursachen von Altersarmut auf. Jede Woche veröffentlichen wir eine Andacht und einen thematischen Beitrag.
Halbzeit-Andacht: Selbstfürsorge
Zwischen ein- und viermal schauen Menschen am Tag in den Spiegel. Und Sie? Haben Sie heute schon in den Spiegel geschaut? Wer in den Spiegel schaut, sieht sich selbst und ist je nach Tageszeit und Verfassung mehr oder weniger zufrieden mit dem, was er dort erblickt. Der Spiegel hilft, das eine oder andere an der Frisur, im Gesicht oder an der Kleidung zu richten. Im Märchen steht der Spiegel oft in Verbindung mit Wahrheit und Selbsterkenntnis. Der Spiegel als Tor zum Inneren des Menschen, zur ganzheitlichen Erkenntnis.
Andacht: Pflege als Berufung
Beim Vorbereiten der Schulbrote für die Kinder geht mir durch den Kopf, auf welche Situationen und Menschen ich heute treffen werde. Mein Beruf als Pflegerische Leitung ist ein Beruf am Menschen, der persönlicher nicht sein kann. Und neben dem Organisieren und Leiten ist die Kommunikation auf Augenhöhe wichtig.
Andacht: Keine angenehme Aufgabe, wirklich nicht
Ich räume meinen Schreibtisch auf. Eine kleine Karte fällt mir in die Hände. Eine TÜV-Plakette ist dort abgebildet mit einem Satz: Prüft alles und behaltet das Gute. Die Jahreslosung aus dem 1.Thessalonischerbrief. Im Januar habe ich sie bekommen und beiseitegelegt. „Wer weiß, wofür ich sie nochmal gebrauchen kann?“ habe ich dabei gedacht.
Andacht: In Sand geschrieben
Wenn beim Mannheimer Mobbingtelefon oder der überregionalen Konflikthotline das Telefon klingelt, meldet sich am anderen Ende der Leitung in weit über 50 Prozent der Fälle eine weibliche Stimme. Erst zurückhaltend, dann immer intensiver erzählt die Stimme.
Andacht: Guilty Pleasures
Ich tauche ein in ihre Phantasie- und Märchenwelt und stelle mir vor, auch ich würde Gummibärchen oder Bratwürste selbst herstellen, Tischdecken umhäkeln oder meinen acht Kindern beibringen, wie man Kühe von Hand melkt. Keine Frau, die ich kenne, hat für sowas Zeit. Genau deshalb ist der Trend ja so faszinierend.
Halbzeit-Andacht: Dem Guten nachjagen
Die Schlagzeile klingt noch nach: Der Faktencheck bei Meta wird abgeschafft, zumindest in den USA. Das heißt, dass auf Facebook und Instagram Falschmeldungen nicht mehr entfernt werden. Künftig sollen Nutzer selbst falsche oder irreführende Aussagen kennzeichnen. Auch wenn wir in Europa noch strengere Gesetze haben, wird es in den Sozialen Medien wohl brutaler zugehen.
Halbzeit-Andacht: Prüft aber alles und behaltet das Gute
„Prüft aber alles und behaltet das Gute.“ Dieser Satz könnte von einem Chef stammen, der seinen Mitarbeitenden mitteilt, was sie beim Wareneinkauf zu berücksichtigen haben. Er könnte von einer Küchenmeisterin stammen, die ihren Lehrlingen aufträgt, was sie beim Gemüseputzen zu beachten haben. Er könnte von einem Portfoliomanager stammen, der seinem Team sagt, was bei der Zusammenstellung eines Fonds zu beachten ist.
Weihnachtspredigt von Pastor Frank Waterstraat
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
Halbzeit-Andacht: Meister und Lehrerinnen
„Oh, der Meister taugt mir. Das mache ich!“ Auf die Frage, warum junge Menschen sich für einen Beruf entscheiden, war das eine der entscheidenden Antworten, die ich erhalten habe auf dem Sozialpolitischen Buß- und Bettag. Da ging es um die Frage, wie junge Menschen den Übergang von der Schule in eine Ausbildung hinbekommen. Und eine der wesentlichen Antworten lautet: indem sie Menschen erleben, die etwas mit Leidenschaft machen und diese Leidenschaft vermitteln können.
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