IMPULSE, ANDACHTEN UND GEBETE

für die Arbeitswelt

Mit spi­ri­tu­el­len Impulsen, Andach­ten und Gebeten laden wir Sie ein, kurz inne­zu­hal­ten und sich eine gedank­li­che Pause zu gönnen.

„Der Sonntag gehört den Menschen“ – Gudrun Nolte im Gespräch mit SWR Kultur

Der Sonntag ist mehr als ein arbeits­freier Tag.** In der aktu­el­len Ausgabe von SWR Kultur Glauben spricht die KWA-Vor­­­si­t­­zende Gudrun Nolte über die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung des gemein­sa­men Ruhetags, die aktu­el­len For­de­run­gen nach einer Aus­wei­tung der Sonn­tags­ar­beit und darüber, warum der Sonntag ein unver­zicht­ba­rer Freiraum für Menschen und Gesell­schaft bleibt.

WORTMELDUNG JULI 2026: Neues schaffen

Ein Metall­bau­kas­ten aus der Kindheit wird zum Aus­gangs­punkt einer beson­de­ren Andacht über Krea­ti­vi­tät, Schöp­fung und die Würde hand­werk­li­cher Arbeit. Pastor Frank Water­straat zeigt, warum das Erschaf­fen von Neuem mehr ist als ein Beruf – und weshalb der Ruf „Gott schütze das ehrbare Handwerk“ bis heute seine Bedeu­tung hat.

Predigt zum ökumenischen Gottesdienst zum 1. Mai 2026

Was bedeutet Geschwis­ter­lich­keit in einer Zeit tief­grei­fen­der Ver­än­de­run­gen der Arbeits­welt? In der Predigt zum öku­me­ni­schen Got­tes­dienst am Vorabend des 1. Mai 2026 in der Basilika St. Clemens in Hannover geht es um Soli­da­ri­tät, Ver­ant­wor­tung und den Mut, für andere ein­zu­ste­hen. Ein Impuls für alle, die sich in Betrieb, Handwerk, Kirche und Gesell­schaft für ein gutes Mit­ein­an­der ein­set­zen.

Spirituelle Impulse

Wortmeldung Juli 2024: Urlaubs-Zeit

Wortmeldung Juli 2024: Urlaubs-Zeit

Viele Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer freuen sich im Sommer über bezahl­ten Erho­lungs­ur­laub. Für viele geht es jetzt im Sommer im Urlaub ans Meer oder in die Berge, an ferne Ziele oder in den eigenen Garten. Manche bepacken das eigene Wohn­mo­bil, andere checken im Hotel ein – was man im Urlaub macht, ist ganz unter­schied­lich und wird indi­vi­du­ell gestal­tet.

Halbzeit-Andacht: Sch***Lohnarbeit

Halbzeit-Andacht: Sch***Lohnarbeit

Im Vor­bei­ge­hen frag ich mich jedes Mal: „Was muss da eine oder einer für eine schlimme Arbeit haben?“ und „Was die wohl verdient mit der Arbeit?“ Ich stell´ mir solche Arbeit vor – lang­wei­lig, eintönig, anstren­gend und die Stunden des Tages ziehen nur langsam dahin. Und dann sind da ganz schnell zwei Sätze in meinem Kopf: „Selber schuld!“ und „Hättest was Gscheits gelernt.“ Das sind Sätze mit denen ich schnell wieder weg­schauen kann – von oben – unnach­gie­big – hart und herzlos.

Halbzeit-Andacht: Lehrt Not beten?

Halbzeit-Andacht: Lehrt Not beten?

„Not lehrt beten.“ So haben es die Alten oft gesagt. Für manche ist das ein Erweis, dass Menschen einen lieben Gott nur brauchen, wenn es ihnen schlecht geht. Sonst lassen sie ihn gerne einen lieben Gott sein. In diesen Zeiten klingt dieser Satz noch etwas anders für mich, in Zeiten, in denen viele Menschen unter Dau­er­stress erschei­nen, von einer Krise in die nächste stolpern, eine zeh­ren­der als die andere. Die Not unserer Zeit: Dau­er­er­schöp­fung durch Dau­er­stress?

Halbzeit-Andacht: Kein Kuchen ist auch keine Lösung

Halbzeit-Andacht: Kein Kuchen ist auch keine Lösung

Das war vor kurzem der Spruch auf meinem Wochen­ka­len­der. Ich weiß nicht, wie es Ihnen mit diesem Spruch geht. Ich dachte: Wieder ein Spruch, mit dem ich nichts anfangen kann. Nur die hedo­nis­ti­sche Version von „Ohne Mampf kein Kampf“, auch wenn mir dieser Spruch in Anbe­tracht der aktu­el­len Kriege zu mili­ta­ris­tisch klingt. Und dann stand in der Woche die schrift­li­che Gra­tu­la­tion zu einem Geburts­tag an.

Halbzeit-Andacht: Besinnung – Gedankenspiel – Einfälle – Assoziationen

Halbzeit-Andacht: Besinnung – Gedankenspiel – Einfälle – Assoziationen

Biblisch gesehen gehört Arbeit untrenn­bar zum Mensch­sein. Heute bedeutet Arbeit Teilhabe an der Gesell­schaft, am Wirt­schafts­sys­tem, am Leben, am sozialen Mit­ein­an­der. Doch als Ware Arbeit wird der Mensch nicht ganz­heit­lich wahr­ge­nom­men, sondern an seinem Markt­wert, an wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen, er wird an Geld gemessen.

Halbzeit-Andacht: Saisonende

Halbzeit-Andacht: Saisonende

Eine der wun­der­bars­ten Neben­säch­lich­kei­ten der Welt ist am ver­gan­ge­nen Wochen­ende wieder zu Ende gegangen. Hun­dert­tau­sende waren unter­wegs um es sich live anzu­schauen, Mil­lio­nen haben es über Internet, Fern­se­hen oder klas­sisch im Radio verfolgt. Unglaub­li­che Dramen haben sich abge­spielt, fre­ne­ti­sche Jubel­fei­ern gab es, Freund­schaf­ten wurden auf­ge­ge­ben und neue Freund­schaf­ten geschlos­sen. Gezit­tert wurde, gezau­bert wurde und hin und wieder wurde sich die Frage gestellt, was die Haupt­prot­ago­nis­ten eigent­lich beruf­lich machen.

Andacht: „Bäume haben Wurzeln, Menschen haben Füße“

Andacht: „Bäume haben Wurzeln, Menschen haben Füße“

Was für ein State­ment, was für eine Abfuhr an sämt­li­che „Heimat-Kli­­schees“!
Heimat hat ja manchmal auch so eine unge­müt­li­che Dimen­sion, indem das Nahe­lie­gende, das Ver­traute, das „Ver­wur­zelte“ immer wieder auf einmal nicht mehr passt. Erst sind es Risse, dann sicht­bare Auf-Brüche und Ver­än­de­run­gen bahnen sich an.

Andacht: Suchet der Stadt Bestes

Andacht: Suchet der Stadt Bestes

Wenn man in der Bibel liest, erlebt man fol­gen­des: Was sich dort ereignet hat und beschrie­ben wird, können wir auch heute wie­der­ent­de­cken in unserem per­sön­li­chen Leben, aber auch in den gesell­schaft­li­chen und inter­na­tio­na­len Zusam­men­hän­gen, in denen wir uns vor­fin­den. Es liegt unter anderem an der Ein­drück­lich­keit der bibli­schen Bilder, die mit klaren Blick mit ihren Konturen auch heute in unserem Leben und Arbeiten klar zu erkennen sind.

Andacht: Unsere Taufe – kein leeres Versprechen!

„Wir haben Großes mit Ihnen vor, der nächste der beför­dert wird, sind Sie! Wir schätzen Ihre Arbeit und Sie können mit einer baldigen Gehalts­er­hö­hung rechnen! Von der Stel­len­kür­zung werden Sie bestimmt nicht betrof­fen sein, Ihre Arbeit und Ihr Auf­ga­ben­ge­biet ist für uns unver­zicht­bar, denn Ihre Tätig­kei­ten gehören zu unseren Kern­auf­ga­ben.“ Viel­leicht haben wir solche Sätze schon gehört uns darauf ver­las­sen, Pläne gemacht oder gar vorab neue finan­zi­elle Ver­pflich­tun­gen ein­ge­gan­gen.

Andacht – Wir sind‚s!

Andacht – Wir sind‚s!

„Er ist’s“ ist nur ein Früh­lings­ge­dicht, wie es vorher und vor allem nachher wohl tausende Male geschrie­ben wurde. Und trotzdem gelang es Eduard Mörike, wohl vor allem mit der Per­so­ni­fi­ka­tion und der unglaub­lich schönen Metapher des „blauen Bandes“, für immer in die deutsche Lyrik­ge­schichte ein­zu­ge­hen. Mörike muss ein Träumer, viel­leicht auch ein Zweifler gewesen sein: Nur so ist es zu erklären, wie man ein derartig gött­li­ches Gedicht völlig ohne Gott aus­kom­men lassen kann.

Andacht – Liebe im Portfolio

Andacht – Liebe im Portfolio

Frau Nguyen ist seit 40 Jahren eine erfolg­rei­che Fri­seur­meis­te­rin. Sie hat einen Stamm von lang­jäh­ri­gen, treuen, enga­gier­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen und liebt ihre „Arbeits­fa­mi­lie“. Ich habe Frau Nguyen oft in ihrem Laden besucht und konnte dieses fami­liäre arbeiten erleben. Du kommst in diesen warm gestal­te­ten Salon und spürst sofort: hohe Kon­zen­tra­tion, auf­merk­same Kom­mu­ni­ka­tion, umsich­ti­ges Schaffen und gegen­sei­tige Hilfe.

Internationaler Frauentag: wir brauchen mehr Rosen

Internationaler Frauentag: wir brauchen mehr Rosen

Ja, Frauen freuen sich über Rosen am Frau­en­tag. Aber nein, es reicht nicht. Jedes Jahr wird am 8. März auf die fort­wäh­ren­den geschlechts­spe­zi­fi­schen Miss­stände auf dem Arbeits­markt hin­ge­wie­sen. Daher hier nur eine knappe Wie­der­hol­dung der bekann­ten Befunde: ein gleich­blei­bend hoher Lohn­un­ter­schied zwischen Frauen und Männern samt Aus­wir­kung auf die Alters­si­che­rung, ein erschüt­ternd nied­ri­ger, zu ver­nach­läs­si­gen­der Anteil an nicht-männlich besetz­ten Ent­schei­der­pos­ten in Unter­neh­men.

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