IMPULSE, ANDACHTEN UND GEBETE

für die Arbeitswelt

Mit spirituellen Impulsen, Andachten und Gebeten laden wir Sie ein, kurz innezuhalten und sich eine gedankliche Pause zu gönnen.

Predigt zum ökumenischen Gottesdienst zum 1. Mai 2026

Was bedeutet Geschwisterlichkeit in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen der Arbeitswelt? In der Predigt zum ökumenischen Gottesdienst am Vorabend des 1. Mai 2026 in der Basilika St. Clemens in Hannover geht es um Solidarität, Verantwortung und den Mut, für andere einzustehen. Ein Impuls für alle, die sich in Betrieb, Handwerk, Kirche und Gesellschaft für ein gutes Miteinander einsetzen.

Wortmeldung April 2026: Unterschätztes Potenzial

Wenn über Alleinerziehende gesprochen wird, fallen oft Begriffe wie „armutsgefährdet“ oder „stark belastet“. Diese Realität darf nicht ausgeblendet werden. Dennoch greift die Perspektive zu kurz. Gerade im Berufsleben werden alleinerziehende Frauen häufig unterschätzt, obwohl ihre Lebensrealität ein enormes Potenzial birgt, das für Unternehmen einen echten Mehrwert darstellen kann. Alleinerziehende Frauen sind kein Risiko, sondern eine Ressource.

„… und schuf sie als Mann und Frau“: Kapitalistische Arbeitsteilung versus echte Partnerschaft

Traditionelles Rollenmodell als Trend – aber zu welchem Preis? Die Andacht dieser Woche nimmt unbezahlte Care-Arbeit, wirtschaftliche Abhängigkeit und das „Tradwife“-Ideal in den Blick. Sie fragt nach echter Partnerschaft, nach Gleichwertigkeit von Frau und Mann – und nach Wegen, wie Altersarmut von Frauen nicht zur Realität werden muss.

Spirituelle Impulse

Halbzeit: Hungrig

Halbzeit: Hungrig

Ich gehöre zu den absoluten Mittagessern. Ohne Mittagessen geht bei mir gar nichts. Wenn sich die Uhr einmal schon auf halb zwei zubewegt und ich immer noch nichts zu essen bekommen habe, dann werde ich in der Regel ziemlich „hangry“. „Hangry“ ist zwar „Neudeutsch“, aber ich finde, es beschreibt meinen Gemütszustand ganz zutreffend:

Halbzeit: Ich bin ganz Ohr

Halbzeit: Ich bin ganz Ohr

Es vergeht kaum ein Arbeitstag, an dem nicht genau dann mein Telefon läutet, wenn ich gerade konzentriert einen Text schreibe oder ein komplexes amtliches Schreiben zur Kenntnis nehmen muss. Da im Arbeitsleben Störungen Vorrang haben, hebe ich natürlich sofort ab und melde mich. Wenn ein vertrauter Kollege oder eine mir bekannte Kollegin in der Leitung sind, dann erlaube ich mir zu sagen: „Ich schreibe noch diesen Satz zu Ende, dann bin ich ganz Ohr.“

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Was ist Ihre Berufung? Familie oder Beruf oder beides? Im Neuen Testament trifft Jesus ambivalente Aussagen mit Blick auf die Familie. Er fordert einerseits zur Nachfolge auf. „Und er sprach zu ihnen: Kommt, folgt mich nach!“ (Matthäus 4,19), Simon und Petrus verließen sogleich ihre Familien und folgten ihrer Berufung.

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

„Wenn Sie wieder nach Hause kommen, stellen Sie fest, dass keiner auf Sie gewartet hat.“ Ich weiß nicht, wie repräsentativ dieser Satz für Expats ist. Ich weiß nur, dass ich ihn immer wieder mal höre. Und ähnliche Geschichten dazu: entsandt mit dem Versprechen, der Auslandsaufenthalt werde ein wichtiger Karriereschritt sein, meist drei Jahre Leben und Arbeiten in einem fremden Land, die Kinder auf der deutschen Schule, der Ehepartner in der gattet Community.

Halbzeit: Ermutigt durch die Jahreszeiten

Halbzeit: Ermutigt durch die Jahreszeiten

Wir befinden uns gerade an einem Übergang von der Weihnachtszeit mit der Botschaft des neuen Lebens und der Hoffnung hin zur Passionszeit. Gerade in dieser Übergangszeit werden für unseren Lebens- und Arbeitsalltag kraft- und mutbringende Feste und Anlässe begangen: Am Montag der Valentinstag, in zehn Tagen das Faschingsfest.

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Erfolg ist immer die Folge von persönlichen Entscheidungen und Handlungen, aus denen ein Ergebnis ERFOLGT. An den Erfolg werden heute große Erwartungen gestellt. Wer nicht erfolgreich ist, muss etwas falsch gemacht haben. Was Erfolg ist, ist leicht gesagt: aus der Komfortzone herauskommen, sich seinen Ängsten stellen und an diesen wachsen.

Halbzeit: Verbindlich!?

Halbzeit: Verbindlich!?

Kürzlich in einem Gespräch mit einer Gastronomin: „Corona ist das Eine. Aber was uns gerade besonders zu schaffen macht, ist die Unverbindlichkeit der Gäste. Früher konntest du dich darauf verlassen, dass einer kommt, wenn er einen Tisch reserviert. Aber seit wir nach dem Lockdown wieder aufgemacht haben, ist das ganz anders.

Halbzeit: Lichtmess

Halbzeit: Lichtmess

Am heutigen Mittwoch, immer am 02. Februar feiert die Kirche Lichtmess. An Maria Lichtmess endete früher, in der noch bäuerlichen Gesellschaft, das Arbeitsjahr. Mit dem Tag verbanden sich Zahlungsfristen, Arbeitsverhältnisse und der Beginn des Bauernjahres. Viele Bauernregeln und volkstümliche Bräuche beziehen sich darauf: „Wenn´s zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

„An der Spitze ist es einsam.“ Ein Satz, immer wieder gehört von Chefs, mal als Klage, mal als nüchterne Feststellung. Wer führt, ist exponiert, muss sich Erwartungen und Kritik stellen, antreiben und konfrontieren, trösten und tragen – und hat dabei häufig ein hohes Maß an Selbstkontrolle zu zeigen.

Wortmeldung: Fröhlicher Februar

Wortmeldung: Fröhlicher Februar

Ich habe mir ein neues Dach gekauft. Ging auf’s Haus. Ja, gut, vermutlich haben Sie schon mal einen lustigeren Witz gelesen. Vielleicht haben Sie aber auch schon längere Zeit keinen Witz mehr gelesen. Es ist ja auch zum Mäusemelken: Die Krisennachrichten unserer Zeit scheinen nicht aufhören zu wollen, soziale Kontakte fehlen uns – an manchen Tagen möchten wir ununterbrochen seufzen und klagen. Berechtigterweise!

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz legte den Grund: Die Buchstaben aller Alphabete und alle Zahlen lassen sich in Kolonnen von Einsen und Nullen übersetzen. Damit sind alle Texte, Formeln, Tabellen, Bilder, alle Zeichen, mit denen wir kommunizieren, in die binäre Zeichensprache von null und eins übersetzbar – global, mobil, in Echtzeit. Dadurch stellen sich ethische Fragen: Welche Wirklichkeiten nehme ich durch digitale Sensorik auf?

Halbzeit: Lückenhaft

Halbzeit: Lückenhaft

Lückenhaft. Durch wie viele virtuelle Hände, glauben Sie, musste dieser Text wandern, bis er veröffentlicht werden konnte? Nein, ich spreche nicht von Zensur (und das würde dann kaum hier stehen). Es geht um Grammatik, Groß- und Kleinschreibung, Interpunktion und Kommasetzung (oder ist das das gleiche?). Es ist mir ein bisschen peinlich: …

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