IMPULSE, ANDACHTEN UND GEBETE

für die Arbeitswelt

Mit spirituellen Impulsen, Andachten und Gebeten laden wir Sie ein, kurz innezuhalten und sich eine gedankliche Pause zu gönnen.

Predigt zum ökumenischen Gottesdienst zum 1. Mai 2026

Was bedeutet Geschwisterlichkeit in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen der Arbeitswelt? In der Predigt zum ökumenischen Gottesdienst am Vorabend des 1. Mai 2026 in der Basilika St. Clemens in Hannover geht es um Solidarität, Verantwortung und den Mut, für andere einzustehen. Ein Impuls für alle, die sich in Betrieb, Handwerk, Kirche und Gesellschaft für ein gutes Miteinander einsetzen.

Wortmeldung April 2026: Unterschätztes Potenzial

Wenn über Alleinerziehende gesprochen wird, fallen oft Begriffe wie „armutsgefährdet“ oder „stark belastet“. Diese Realität darf nicht ausgeblendet werden. Dennoch greift die Perspektive zu kurz. Gerade im Berufsleben werden alleinerziehende Frauen häufig unterschätzt, obwohl ihre Lebensrealität ein enormes Potenzial birgt, das für Unternehmen einen echten Mehrwert darstellen kann. Alleinerziehende Frauen sind kein Risiko, sondern eine Ressource.

„… und schuf sie als Mann und Frau“: Kapitalistische Arbeitsteilung versus echte Partnerschaft

Traditionelles Rollenmodell als Trend – aber zu welchem Preis? Die Andacht dieser Woche nimmt unbezahlte Care-Arbeit, wirtschaftliche Abhängigkeit und das „Tradwife“-Ideal in den Blick. Sie fragt nach echter Partnerschaft, nach Gleichwertigkeit von Frau und Mann – und nach Wegen, wie Altersarmut von Frauen nicht zur Realität werden muss.

Spirituelle Impulse

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Mit 33 Jahren machte er sich selbständig und baute ein beachtliches Unternehmen auf, daneben eine große Villa für die Familie. Mit 62 Jahren hörte sein Herz auf zu schlagen. Die Söhne hatten kein Interesse, die Firma zu übernehmen. Sie spekulierten auf den Erlös des Verkaufs. Vom Unternehmen gibt es nur noch eine schicke Homepage, aber niemand ist mehr erreichbar. Das Firmengelände gleicht einer Geisterstadt. Ein abruptes Ende von großem Einsatz an Lebensenergie.

Gebete – Mensch und Arbeit

Gebete – Mensch und Arbeit

Die Gebete sind ein guter Moment, um kurz innezuhalten und sich eine gedankliche Pause zu gönnen. Von montags bis freitags veröffentlichen wir diese kurzen Gebete und spirituellen Impulse bei Pinterest. Besuchen Sie uns doch dort einmal: https://www.pinterest.de/kwa_ekd/

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Spiritueller Impuls aus dem Buch 7×7 Morgenbriefing für Führungskräfte

Ich bin ihm oder ihr auf Augenhöhe begegnet. Wer das sagt, der meint, dass eine Begegnung auf gleicher Ebene stattgefunden hat. Augenhöhe – das heißt gleiches Niveau. Nicht von oben herab, nicht von unten aufgeblickt in Ehrfurcht oder Angst. Augenhöhe – da schwingen Wertschätzung, Respekt und Anerkennung mit.

Halbzeit: Stückwerke

Halbzeit: Stückwerke

Ich stehe im Bad vor dem Spiegel und creme mein Gesicht ein. Es war ein langer und arbeitsreicher Tag. Dementsprechend müde Augen blicken mir aus meinem Spiegelbild entgegen. In ihnen erkenne ich, was mich zurzeit beschäftigt: Das tolle Projekt, das ins Stocken geraten ist und nun frische Ideen und neuen Schwung braucht.

Halbzeit: Mühselig und beladen

Halbzeit: Mühselig und beladen

Mühselig und beladen. Ein kleiner, weißer Kastenwagen steht mit laufendem Motor in der Straße, der Warnblinker ist an, die Hecktüren sind offen. Zunächst ist niemand zu sehen. Plötzlich kommt ein Mann hektisch aus einem Hauseingang. Mit zwei Paketen auf dem Arm macht er sich auf zum nächsten Hauseingang. Kurz darauf kommt er ohne Päckchen zurück, läuft zum Auto, um sich mit weiteren Paketen zu beladen und wieder auf den Weg zu den nächsten Hauseingängen in der Straße zu machen.

Halbzeit: Träume haben und Träume leben

Halbzeit: Träume haben und Träume leben

Mein Enkel (4) beobachtet gerne Menschen bei der Arbeit. „Richtige Arbeit“, nicht PC oder Besprechungen. Und er will auch mal arbeiten: als Polizist, Feuerwehrmann, Ninja und Baggerfahrer, so ungefähr in der Reihenfolge. Und wenn wir kochen, will er Koch werden. Kinderträume, könnte man denken und weiter zur Tagesordnung übergehen. Aber sind das nicht tolle Träume, die dieser kleine Mensch da ausspricht? Was sagen sie aus über sein Vertrauen in sich selbst und in die Welt?

Halbzeit: Nicht so wichtig?

Halbzeit: Nicht so wichtig?

Wer ist mehr wert – der Abteilungsleiter oder die Reinigungskraft?Sieht man am Lohn, wieviel Wertschätzung eine Arbeit erfährt? Und müssten dann nicht gerade Pflegekräfte besser bezahlt werden?Die Corona-Pandemie hat das Brennglas auf so manchen Missstand gerichtet:

Halbzeit: Wer kennt mich und weshalb?

Halbzeit: Wer kennt mich und weshalb?

Daten sind scheinbar gut für das Geschäft. Jedenfalls zahlt es sich für Unternehmen, die viele Kundendaten besitzen, auch finanziell gut aus. Aber auch Daten von Mitarbeitenden vom Gesundheitsprofil bis hin zu Gemütsregungen können für ein Unternehmen sehr interessant sein. Schon bei der Stellenbesetzung werden Daten manchmal mit einbezogen, die nicht im Bewerbungsschreiben, aber an anderen öffentlichen Orten im großen Netzwerk hinterlegt sind.

Wortmeldung Oktober 2021: Dank für deine guten Werke

Wortmeldung Oktober 2021: Dank für deine guten Werke

Dank für deine guten Werke. Seit Jahren sind allenthalben immer neue Rekordwerte zu entnehmen, wenn es um Mitgliederzahlen von althergebrachten Institutionen geht. Freilich reden wir von Negativrekorden in Kirchen, Gewerkschaften, Volksparteien, FreiwilligenFeuerwehren und vielen örtlichen Vereinen mit den unterschiedlichsten Zwecken. Wird innerhalb der Strukturen über den Mitgliederschwund gesprochen, drehen sich die Gespräche häufig um die vermeintlichen eigenen Unzulänglichkeiten. Wir seien nicht digital genug, unsere Ange- bote aus der Zeit gefallen, würden nicht modern oder jugendlich erscheinen. Der Blick auf die vielen anderen, denen ebenfalls Mitglieder abhandenkommenlässt dann aber auch den Schluss zu, dass heutzutage eben viele nur noch an sich selber denken und die Gemeinschaft nichtmehr so viel zähle.

WORTMELDUNG September 2021

WORTMELDUNG September 2021

Abends kann ich sehen, greifen und fühlen, was ich geschafft habe. Dieser Satz eines jungen Handwerkers hat sich mir eingeprägt. Als Prüfungsbester seines Jahrgangs hat er eineAnsprache gehalten. Er hat davon erzählt, wie zufrieden es ihn macht, mit den Händen zu arbeiten.
Willkommen im Handwerk – das war bei einer Freisprechungsfeier. Mit diesem Festakt des Handwerks werden Auszubildende nach bestandener Prüfung geehrt. Im Beisein von Gästen, Eltern und Freunden nennt der Kreishandwerksmei- ster jede junge Gesellin und jeden jungen Gesellen mit Namen, dazu den erlernten Beruf. Stolz auf den Erfolg empfangen diese von den Obermeisterinnen und Obermeistern ihren Gesellenbrief. Er ist das Zeugnis für ihr Wissen und ihre Fähigkeiten.

Halbzeit! Die Mittwochsandacht aus Bayern

Halbzeit! Die Mittwochsandacht aus Bayern

Es ist ja nun nicht so, dass man auf der Arbeit nicht schon so seine Erfahrungen gemacht hätte, deshalb denke ich manchmal: „Ich sehe es schon kommen“, dass Kollege XY beim geringsten Anflug einer Erkältung bereits mit einer Krankmeldung daherkommt, dass Kollegin YX die übernommene Aufgabe wieder einmal nicht rechtzeitig fertig bekommt und dass ich selbst mich voll reinhänge, um meinen Part termingerecht fertig zu haben, aber Andere in größter Gemütsruhe sich alle Zeit der Welt lassen usw. usf.

WORTMELDUNG August 2021

WORTMELDUNG August 2021

Der Sommer spannt die Segel… Kaum zu glauben, aber wir können wieder Segel setzen. Oder Wanderschuhe schnüren. Badesachen packen. Urlaub ist möglich in diesem Jahr. Viele werden die Schönheiten Deutschlands entdecken, vieles ist längst ausgebucht. Oder ab in den Süden? Auch das geht. Die Flugzeuge heben wieder ab, und Stau auf der Autobahn gehört zum vertrauten Ferien – Reisefeeling. 

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