IMPULSE, ANDACHTEN UND GEBETE

für die Arbeitswelt

Mit spi­ri­tu­el­len Impulsen, Andach­ten und Gebeten laden wir Sie ein, kurz inne­zu­hal­ten und sich eine gedank­li­che Pause zu gönnen.

Neuerscheinung: „Anvertraut – gut führen mit allen Sinnen“

Was macht gute Führung aus? In seinem neuen Buch „Anver­traut – gut führen mit allen Sinnen“ ver­bin­det Jochen Kunath Fragen moderner Führung mit Ver­ant­wor­tung für Mit­ar­bei­tende, Gesell­schaft und die uns anver­traute Welt. Dabei eröffnet er auch eine christ­li­che Per­spek­tive auf Führung und Mensch­lich­keit.

„Der Sonntag gehört den Menschen“ – Gudrun Nolte im Gespräch mit SWR Kultur

Der Sonntag ist mehr als ein arbeits­freier Tag.** In der aktu­el­len Ausgabe von SWR Kultur Glauben spricht die KWA-Vor­­­si­t­­zende Gudrun Nolte über die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung des gemein­sa­men Ruhetags, die aktu­el­len For­de­run­gen nach einer Aus­wei­tung der Sonn­tags­ar­beit und darüber, warum der Sonntag ein unver­zicht­ba­rer Freiraum für Menschen und Gesell­schaft bleibt.

WORTMELDUNG JULI 2026: Neues schaffen

Ein Metall­bau­kas­ten aus der Kindheit wird zum Aus­gangs­punkt einer beson­de­ren Andacht über Krea­ti­vi­tät, Schöp­fung und die Würde hand­werk­li­cher Arbeit. Pastor Frank Water­straat zeigt, warum das Erschaf­fen von Neuem mehr ist als ein Beruf – und weshalb der Ruf „Gott schütze das ehrbare Handwerk“ bis heute seine Bedeu­tung hat.

Spirituelle Impulse

Andacht: Pflege als Berufung

Andacht: Pflege als Berufung

Beim Vor­be­rei­ten der Schul­brote für die Kinder geht mir durch den Kopf, auf welche Situa­tio­nen und Menschen ich heute treffen werde. Mein Beruf als Pfle­ge­ri­sche Leitung ist ein Beruf am Menschen, der per­sön­li­cher nicht sein kann. Und neben dem Orga­ni­sie­ren und Leiten ist die Kom­mu­ni­ka­tion auf Augen­höhe wichtig.

Andacht: Keine angenehme Aufgabe, wirklich nicht

Andacht: Keine angenehme Aufgabe, wirklich nicht

Ich räume meinen Schreib­tisch auf. Eine kleine Karte fällt mir in die Hände. Eine TÜV-Plakette ist dort abge­bil­det mit einem Satz: Prüft alles und behaltet das Gute. Die Jah­res­lo­sung aus dem 1.Thessalonischerbrief. Im Januar habe ich sie bekommen und bei­sei­te­ge­legt. „Wer weiß, wofür ich sie nochmal gebrau­chen kann?“ habe ich dabei gedacht.

Andacht: In Sand geschrieben

Andacht: In Sand geschrieben

Wenn beim Mann­hei­mer Mob­bing­te­le­fon oder der über­re­gio­na­len Kon­flikt­hot­line das Telefon klingelt, meldet sich am anderen Ende der Leitung in weit über 50 Prozent der Fälle eine weib­li­che Stimme. Erst zurück­hal­tend, dann immer inten­si­ver erzählt die Stimme.

Andacht: Guilty Pleasures

Andacht: Guilty Pleasures

Ich tauche ein in ihre Phan­­ta­­sie- und Mär­chen­welt und stelle mir vor, auch ich würde Gum­mi­bär­chen oder Brat­würste selbst her­stel­len, Tisch­de­cken umhäkeln oder meinen acht Kindern bei­brin­gen, wie man Kühe von Hand melkt. Keine Frau, die ich kenne, hat für sowas Zeit. Genau deshalb ist der Trend ja so fas­zi­nie­rend.

Halbzeit-Andacht: Dem Guten nachjagen

Halbzeit-Andacht: Dem Guten nachjagen

Die Schlag­zeile klingt noch nach: Der Fak­ten­check bei Meta wird abge­schafft, zumin­dest in den USA. Das heißt, dass auf Facebook und Insta­gram Falsch­mel­dun­gen nicht mehr entfernt werden. Künftig sollen Nutzer selbst falsche oder irre­füh­rende Aussagen kenn­zeich­nen. Auch wenn wir in Europa noch stren­gere Gesetze haben, wird es in den Sozialen Medien wohl brutaler zugehen.

Halbzeit-Andacht: Prüft aber alles und behaltet das Gute

Halbzeit-Andacht: Prüft aber alles und behaltet das Gute

„Prüft aber alles und behaltet das Gute.“ Dieser Satz könnte von einem Chef stammen, der seinen Mit­ar­bei­ten­den mitteilt, was sie beim Waren­ein­kauf zu berück­sich­ti­gen haben. Er könnte von einer Küchen­meis­te­rin stammen, die ihren Lehr­lin­gen aufträgt, was sie beim Gemü­se­put­zen zu beachten haben. Er könnte von einem Port­fo­lio­ma­na­ger stammen, der seinem Team sagt, was bei der Zusam­men­stel­lung eines Fonds zu beachten ist.

Weihnachtspredigt von Pastor Frank Waterstraat

Weihnachtspredigt von Pastor Frank Waterstraat

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 

Halbzeit-Andacht: Meister und Lehrerinnen

Halbzeit-Andacht: Meister und Lehrerinnen

„Oh, der Meister taugt mir. Das mache ich!“ Auf die Frage, warum junge Menschen sich für einen Beruf ent­schei­den, war das eine der ent­schei­den­den Ant­wor­ten, die ich erhalten habe auf dem Sozi­al­po­li­ti­schen Buß- und Bettag. Da ging es um die Frage, wie junge Menschen den Übergang von der Schule in eine Aus­bil­dung hin­be­kom­men. Und eine der wesent­li­chen Ant­wor­ten lautet: indem sie Menschen erleben, die etwas mit Lei­den­schaft machen und diese Lei­den­schaft ver­mit­teln können.

Halbzeit-Andacht: Fraglich – Zögerlich – Hoffentlich

Halbzeit-Andacht: Fraglich – Zögerlich – Hoffentlich

So das Motto des dies­jäh­ri­gen Buß- und Bettages. Das Wort der Bibel ist das Gleich­nis vom Wein­gärt­ner und dem Fei­gen­baum (Lukas 13,6–9). Der Wein­berg­be­sit­zer handelt nach der Kosten-Nutzen-Rechnung. Er hat inves­tiert, gepflanzt, eine ange­mes­sene Zeit gewartet. Doch jetzt lohnt sich das anschei­nend nicht mehr. Der Baum bringt keinen Ertrag. Im Gegen­teil: er laugt den Boden aus, schadet den anderen Pflanzen. Was nichts bringt, muss weg.

Halbzeit-Andacht: Fluch und Segen

Halbzeit-Andacht: Fluch und Segen

Vor 20 Jahren, im Jahre 2004, war Mark Zucker­berg angetan von der Idee, die gesamte Welt zu ver­net­zen. Er ent­wi­ckelte zusammen mit drei Freunden in seiner Stu­den­ten­bude an der Harvard Uni­ver­si­tät die Seite „facebook.com“. Dieses soziale Netzwerk erfreute sich schnell zuneh­men­der Beliebt­heit. Inzwi­schen ist es das am meisten genutzte Soziale Netzwerk der Welt. Mit Hilfe von Social Media ist die Welt enger zusam­men­ge­rückt. Ein Aus­tausch über Krank­hei­ten, Hobbys, Projekte ist dadurch leichter geworden.

Halbzeit-Andacht: Arbeitswirklichkeit: Götzendienst oder Gottesdienst?

Halbzeit-Andacht: Arbeitswirklichkeit: Götzendienst oder Gottesdienst?

Über­tra­gen auf die heutige Arbeits­welt könnten die von Menschen geschaf­fe­nen Götter unter­schied­li­che Her­aus­for­de­run­gen oder falsche Prio­ri­tä­ten dar­stel­len. Es kann die Fixie­rung auf mate­ri­el­len Wohl­stand und Konsum sein, die den eigent­li­chen Sinn und die Würde der Arbeit verdeckt. Oder es ist das Streben nach Ruhm, Prestige und Aner­ken­nung, das zum Haupt­mo­tiv für die Arbeit wird, letzt­lich aber eine Art Göt­zen­dienst dar­stellt.

Halbzeit-Andacht: Friedensfest

Halbzeit-Andacht: Friedensfest

Bei der nächsten Über­schrift komme ich schon eher ins Nach­den­ken “Demo­kra­tie als Lebens­form”. Demo­kra­tie ist also als mehr als eine Regie­rungs­form? “Spannend, spannend”, kommt es mir da in den Sinn… erlebe ich meine Arbeit, meinen Freun­des­kreis, meine Bezie­hung als demo­kra­tisch? Demo­kra­tie lebt vom all­täg­li­chen Aus­tausch, von Toleranz und Respekt, steht nach der Über­schrift in dem Heft und mir gefällt der Gedanke, auch mal meinen Umgang in der Arbeit oder im Freun­des­kreis unter diesem Aspekt zu denken.

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